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Fiat 500 Twinair: Murl mit zwei Häferl

Fiat schwimmt mit dem 500 voll auf der Retrowelle und macht den Zweizylinder wieder en vogue. Deshalb muss auch er sich dem autonet.at-Intensivtest stellen.

zur FotoshowMarion Rodler/autonet.at
Der günstigste Fiat 500 Twinair ist ab 14.820 Euro zu haben, das von uns getestete Lounge-Modell gibt es ab 15.620 Euro. 
Ich sage es ihnen, ein wahres Beziehungsdrama spielte sich ab, als es hieß: „Am Dienstag muss das Auto zurück.“ – „Waaaassss? Nein, den geben wir nicht mehr her. Der ist ja soooo lieb.“ Da hat das schönste Wesen auf dem Planeten (wegen Ausbügeln des Beziehungsdramas wäre es) nicht ganz Unrecht. Mit dem Cinquecento ist Fiat ein großer Wurf gelungen. Die Form allein würde schon reichen, um aus der Masse der Alltagsautos herauszustechen. Dem nicht genug bietet Fiat eine attraktive Farbpalette an, die den 500 zum echten Showstar auf dem Asphalt macht. Im Fall unseres Testwagens heißt die Sonderlackierung Vintage Volare Blau und kostet 208,08 Euro Aufpreis. Die steht dem 500 echt gut und wertet auch den Innenraum deutlich auf. Da nimmt man gerne in Kauf, dass die Türrahmen nicht verkleidet sind und am Armaturenbrett kommt ebenfalls die Außenfarbe zum tragen. Sie harmoniert ausgezeichnet mit dem elfenbeinfarbigen Leder des Multifunktionslenkrades und der gleich eingefärbten Kunststoffumrandung der Instrumententafel.

Stadtverschönerungsaktion
In der Stadt weiß der Fiat 500 also aufzufallen und dort fühlt er sich auch sehr wohl. Mit 3,55 Metern Länge und der leichtgängigen Lenkung ist er sehr wendig. So macht die Parkplatzsuche Spaß. Entgeisterte Fragen, ob man denn in dem Auto Platz habe, quittiert man am besten mit einer wortwörtlichen Einladung. Vorne genießt man üppige Freiräume und auch die Mitfahrt im Fond ist erträglich. Im Kofferraum findet mit 185 Liter Volumen das kleine Reisegepäck genug Platz vor und durch Umlegen der Rücksitzlehnen wächst der Gepäckraum auf 550 Liter, wenn auch eine Stufe bleibt.

Vollends Retro
Das Liebe und Nette steht aber nicht im Vordergrund dieses Intensivtests. Das Interesse des Motorjournalisten weckt hier mit Sicherheit der Motor, der sich unter der Haube versteckt. Wie schon der Ur-Cinquecento kommt nun auch der aktuelle mit einem Zweizylinder-Benzinmotor daher und schwimmt damit vollends auf der Retro-Welle. Richtig gelesen, zwei Zylinder. Wirklich begeisterte Assoziationen wird man damit nicht verbinden wollen. Aktuell finden sich am Fahrzeugmarkt nur so genannte Leichtkraftfahrzeuge (die ortsüblichen Begriffe dafür, ersparen wir uns an dieser Stelle), die mit zwei Zylindern ihr Auslangen finden. Und so mag man sich die Vorstandssitzung von Fiat vielleicht wie folgt vorstellen: „Dio, mio – was werden die uns wohl für eine mitgeben, wenn wir bekannt geben, dass wir einen Zweizylinder bauen?“ – „Den Spaß leisten wir uns und zeigen der Journaille, was es heißt einen innovativen Motor zu bauen.“

Fiat 500 Twinair: Vollends Retro

Keine zwei Wochen dauerte es, bis uns d...  

Wem der kleine Cinquecento nicht schon ...  

… wertet auch den Innenraum deutlich au...  

DruckenSenden24.10.2011 von Thomas Weibold

 
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Intensiv-Test
Schaut aus wie ein Engel, klingt wie ein Bengel. autonet.at am Steuer der 140 PS starken Lustkugel ...
 

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