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Hyperloop-System: 400 Kilometer in 25 Minuten?

Die Idee für einen Hyperloop geht schon auf Elon Musk, den Gründer des Elektro-Automobilherstellers Tesla, zurück. Nun scheint es ein wenig realisierbarer!

14.03.2016 | 10:47 | (autonet)

2013 präsentierte man der Öffentlichkeit erstmals die Pläne für den Hyper-Schnellen Elektromagnetischen-Vakuum Tunnel, jedoch lies Elon Musk damals auch wissen, dass er kein Interesse daran hätte dieses Projekt umzusetzen. Nichtsdestotrotz steht man jetzt kurz davor, diese Art des Reisens zu verwirklichen und seinen europäischen Beginn soll der Hyperloop gerade in der Slowakei finden. Die slowakische Regierung überraschte mit diesem ehrgeizigen Verkehrsprojekt und es heißt, dass die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies (HTT) derzeit geprüft werden. Zuerst ist jedoch noch dieses Jahr eine acht Kilometer lange Teststrecke in Kalifornien geplant. Bis Jahresende soll in einer Machbarkeitsstudie geprüft werden, ob die Technologie mit Unterstützung slowakischer Firmen und universitärer Einrichtungen realisiert werden kann und es soll auch geprüft werden, ob der slowakische Staat selbst in das Projekt investiert.

Hyperloop-System: Wie funktionierts?

Der Hyperloop basiert auf einem ähnlichen Prinzip wie ein riesiges Rohrpost-System in dem Menschen oder Güter mit bis zu 1220 km/h von A nach B transportiert werden können. Der Hyperloop besteht aus Kapseln und durch Pumpen in regelmäßigen Abständen wird in dem geschlossenen Tunnel, in dem diese Kapseln “schweben” ein Vakuum erzeugt. Es handelt sich hierbei um vom Solarenergie angetriebene Niederdruck-Röhren, die ohne Schienen oder Fahrbahnen auskommen und daher auch keine bremsende Reibung überwunden müssen. Die Technologie des Hyperloops lehnt an Magnetschwebebahnen an und so soll die Kapsel auf einem Luftpolster berührungsfrei dahingleiten. Außerdem wird in der Röhre ein Unterdruck erzeugt, was den Luftwiderstand und den Energieaufwand weiters senkt. Ob und wann wir überhaupt in den Genuss des schnellen Reisens kommen, ist unklar. Doch man wird wohl noch träumen dürfen!

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