Die Jungs waren in Laune, könnte man sagen. Zuvor hatten sie schon andere Design-Irrsinne gemeinsam ausgeheckt, frisch fröhlich aus dem Tuschestift sozusagen - welcher anno heute freilich durch hochgezüchtete Apple-Computer ersetzt wird. Es befreit halt ungemein, wenn man (noch) nicht für einen Autohersteller arbeitet, sich also kaum um irgendwelche Geschmäcklichkeiten, Umweltbelange oder sonstig hemmendes kümmern muss. Dann war da noch die gemeinsame Vorliebe für Hot Rods und solches Zeug und eben die neueste Folge von "Roadkill", jener südkalifornischen Hot Rod-Enthusiasts-Truppe, die jeden vierten Freitag eines ihrer mitgefilmten Hot Rod-Abenteuer online stellt:
Nach einer hitzigen Debatte darüber, ob nun ein Lamborghini Aventador oder ein zusammengechoppter Hot Rod aus den 1930ern bessere Designelemente aufweist, entschieden sich die beiden kurzerhand, ihre höchstpersönlichen Modifikations-Vorschläge zu Papier zu bringen. Ganz in Daniel Düsentrieb-Manier konstruierten sie also ein Vehikel, das so wohl nie und nimmer in echt erscheinen wird, aber doch nicht nur eingefleischte Autofans senkrecht aus dem Sessel steigen lässt.
Wenn man schon dabei ist, kann man's auch gleich ordentlich machen, dachten sich Pawel und Jans. Ziel der Unternehmung war also ein designtechnischer Hybrid mehrerer Fahrzeuge. Die Elemente wurden dann in verschiedenen Konzepten eingearbeitet, überarbeitet und wieder verworfen, bis man endlich den richtigen mix aus Formel 1-Boliden, einem Plymouth Cuda, dem Vought F4U Corsair und, hm, irgendeinem Haushaltsgerät der späten 60er gefunden hatte.
Nicht nur schön, auch schlau
Ausgestattet mit der modernsten Ingenieurstechnik, von eigens konstruierter Hydraulik bis hin zur extrem leichten Kohlefasertechnik, ist das Batmobil angeblich voll durchkonstriuiert und theoretisch funktionstüchtig. Ein bemerkenswertes Feature sind die Felgen mit integrierten Bremsscheiben.





