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Tägliche BedrohungTexting and Walking

Fast so gefährlich wie “Drinking and Driving”: Einige Fußgänger spielen lieber am Smartphone herum, anstatt auf den Verkehr um sie herum zu achten und der testet Stadt Augsburg testet deshalb an zwei Straßenbahn Haltestellen Blinklichter-Ampeln am Boden.

27.05.2016 17:03 | (autonet)

Achtung, Smombies!

Smartphone-Zombies gehören seit einiger Zeit zu einem Phänomen auf unseren Straßen. Wer kann sich heute noch vorstellen, einfach von A nach B zu gehen ohne mit Social Media und Co. beschäftig zu sein? Wie langweilig… Wie wir das alle vor Smartphones und Tablets gemeistert haben, ist ein wahres Rätsel. Den Blick starr auf das Handy gerichtet, schnell eine Nachricht getippt, Facebook gecheckt oder ein Foto auf Instagram gepostet… Noch schneller kommt jedoch die Straßenbahn daher und wenn man nicht aufpasst, dann landet man schnell unter den Gleisen. 

Die deutsche Stadt Augsburg möchte dieses kritische Problem mit Boden-Ampeln lösen und man spricht dort bereits von großen Erfolgen. "Bei denjenigen, die durch den Blick aufs Display die reguläre Ampel nicht sehen, soll Aufmerksamkeit erzeugt werden, um einen Unfall zu vermeiden", so ein Sprecher der Stadtwerke. 


Augsburgs macht's vor, bald schon in weiteren Städten? 

In Österreich findet man bereits Blinklichter im Asphalt, jedoch sollen die eher die Autofahrer bei Fußgängerübergängen warnen. Die blinkenden Zebrastreifen sind mit Sensoren gesteuert und wenn sich ein Fußgänger der Auftrittsfläche nähert beginnen die Lichter, die nur wenige Millimeter aus dem Boden herausragen zu blinken. Ein guter erster Ansatz, aber unsere heimischen Smombies würden von einer Anlage wie in Augsburg mit Sicherheit auch profitieren.

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