Schon der Einleitungstext macht Laune aufs Weiterlesen, auch wenn man sich nicht für einen Gebrauchtwagenkauf interessiert: "Verkaufe ein mobiles Dixi Klo (denn das Häuschen vo man Kacka macht, darf ich nicht schreiben) in Form einesww VW Touareg."
Es scheint, als hätte Martin mit seinem Nobel-SUV keine rechte Freude gehabt, die letzten Jahre über. Das Touchscreen-Navi vom Fremdhersteller bezeichnet er als das "Wertvollste" an dem Auto, den Vorbesitzer des Wagens (wenn's wahr ist: Fußballer Frenkie Schinkels) zieht er genau so durch den Kakao, wie den Kundenservice von Volkswagen ("VW würde beim Touareg in Konkurs gehen, wenn der 5 Jahre Garantie auf das Dixi Klo hergibt").
An sich scheint der Wagen eine Okkasion zu sein, ein vollausgestatteter Touareg um unter 10.000 Euro ist eher selten. Aber der Verkäufer macht nicht gerade Laune, was die Zuverlässigkeit des Wagens betrifft: "Das mobile Häusl hat auch Keyless go, Luftfahrwerk und Tausend Knöpfe die am Abend voll geil leuchten und mit viel Pech leuchtet es auch im Tacho wie beim Weihnachtsbaum. Im Moment aber leuchtet nix, was nicht leuchten soll, bis auf die Tankuhr." Und auch die Handy-Fotos (allesamt Hochformat) schrecken eher ab, als sie Lust auf die Anschaffung machen.
Wenigstens ein Passus des Textes schöpft Hoffnung: "Lange rede kurzer Sinn, er ist im Moment in einem Top Zustand. Wer einen Billigeren haben möchte, der sei gewarnt: das was diese ausgeburt der Hölle hinter sich hat, hat der Billige noch vor sich."
Und hier gehts zum legendären Inserat.




