Wirtschaft
02.10.09 von Raphael Pikisch
 

Abwrackprämie endet: Markt bricht ein

Sowohl in Deutschland als auch in den USA ist der Automarkt nach Ablauf der Abwrackprämie massiv eingebrochen.

MARCUS BRANDT/EPA/picturedesk.com
Bis zuletzt machten die Autohändler mit der Abwrackprämie Werbung. Sie dürften das drohende Unheil bereits erahnt haben. 
Die Wirtschaftskrise hat auch den Automarkt voll erwischt. Um den sinkenden Absatzzahlen entgegenzuwirken, wurde in vielen Ländern die Abwrackprämie eingeführt – mit Erfolg. Die Zahlen gingen wieder deutlich in die Höhe. Doch sowohl in den USA als auch in Deutschland ist der Markt mit Ablauf der Prämie wieder eingebrochen.

„Es ist wieder Normalität eingekehrt“
Wie die deutsche „Bild“-Zeitung unter Berufung auf den Bundesverband freier Kfz-Händler (BVfK) berichtet, seien im September rund um die Hälfe weniger Neuwagen als im Vormonat gekauft worden. Vor allem im Bereich der kleinen und preiswerten Autos bestehe ein „absolutes Nachfrageloch“, wie der BVfK-Vorsitzende Ansgar Klein berichtet.

„Es ist wieder Normalität eingekehrt“, stellt die Sprecherin vom Zentralverband des Deutschen KFZ-Gewerbes klar. In Deutschland, wo die Abwrackprämie am 2. September auslief, hat die Bundesregierung mit insgesamt fünf Millarden Euro den Kauf von zwei Millionen Neu- und Jahreswagen unterstützt.

Schwerer Schlag für GM und Chrysler
Aber nicht nur in Deutschland sondern auch in den USA müssen sich die Autohändler wieder auf härtere Zeiten gefasst machen. Ganz besonders schwer traf das Ende des US-Programms „Cash for Clunkers“ (Bargeld für Rostlauben) General Motors. Die Opel-Mutter musste einen Absatzrückgang von 45 Prozent hinnehmen. Auch Chrysler erging es mit 42 Prozent weniger verkauften Autos nicht viel besser. Mit einem blauen Auge kam Ford davon. Der dritte große amerikanische Autohersteller verkaufte „nur“ um 5,1 Prozent weniger Fahrzeuge.

Auf ein erfolgreiches Monat darf hingegen Hyundai zurück blicken. Die Koreaner profitierten vom Trend zu spritsparenden Kleinwagen und haben ein Plus von 27 Prozent zu Buche stehen. Aber auch die Deutschen Autohersteller BMW (+3,6 Prozent) und Volkswagen (+1,5 Prozent) dürfen sich in den USA über steigende Beliebtheit freuen.

 

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