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Wirtschaft
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Autohandel auf Rekordfahrt

Mit mehr als 350.000 Stück wurden in Österreich noch nie so viele Neuwagen abgesetzt wie heuer. Absoluter Marktkleader ist auch dieses Mal wieder der Volkswagenkonzern mit einem auf 34 Prozent angewachsenen Marktanteil.

Was Sie hier sehen, ist ein Bruchteil dessen, was in Österreich 2011 an neuen PKW verkauft worden ist. 
Alle Welt spricht von Krise. Wer sich davon allerdings gänzlich unbeeindruckt zeigt, ist der österreichische Autohandel. Läuft alles wie bisher, werden die Importeure bis Jahresende rund 350.000 Auto abgesetzt haben. Das ist eine Zunahme von 25.000 Stück im Vergleich zum Vorjahr. Und auch, wenn Wirtschaftsauguren den Teufel für kommendes Jahr an die Wand malen, innerhalb der heimischen Automotivbranche gibt man sich auch für 2012 optimistisch.

Krise als Motor
Der sich mit 1. Jänner in den wohlverdienten Ruhestand veranschiedende langjährigeVorstandssprecher des größten Österreichischen Importeurs Porsche Holding, Wolf Dieter Hellmaier, sieht vorrangig drei Gründe für den rasenden Absatz im heurigen Jahr. Zum einen spielen die niedrigen Sparzinsen den Autohändlern in die Hände, die die Österreicher zum Ausgeben ihres Notgroschen animieren. Zweiter Grund für den schwunghaften Autohandel sind die extrem hohen Spritpreise, die die Österreicher hinters das Steuer verbrauchsgünstigerer Neuwagen treiben. Und last but not least, sind es die derzeit besonders attraktiven Incentives, sprich: Nachlässe, im Autohandel, die zum Kauf animieren.

VW rules
Der große Abräumer in diesem Autojahr heißt ein weiteres Mal Volkswagen. Der Umsatz konnte auf einen neuen Rekordwert von 14 Milliarden Euro gesteigert werden. Am generellen Plus von 25.000 verkauften Neuwagen hat die VW-Gruppe einen Anteil von 13.500 Fahrzeugen. Der Marktanteil stieg um 1,6 auf insgesamt 34 Prozent. Aufgeteilt auf die einzelnen Marken sieht das so aus: VW 17,8 % (+ 1,2 %), Skoda 5,8 % (+/-  0 %), Audi 5,6 % (+ 0,2 %), Seat 4,6 % (+ 0,3 %). Ebenfalls an Marktanteilen zulegen konnte heuer Ford (+ 0,7 %) und BMW (+0,4 %).  

Positiver Ausblick
Für W. D. Hellmaier war das fulminate Absatzjahr keines Weg ein letztes Aufbäumen vor dem krisenbedingten Breaksdown. Auch für das Jahr 2012 prognostiziert Hellmaier ein für die gesamte Branche positiven Geschäftsverlauf mit rund 320.000 verkauften Neuwagen in Österreich. 

DruckenSenden13.12.2011 von Christian Zacharnik

 

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