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Porsche Holding auf Expansionskurs

Die Porsche Holding Salzburg ist seit 1. März Teil des VW-Konzerns. Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn hat nun in Salzburg seine Pläne mit dem österreichischen Vertriebskonzern dargelegt und sowohl neue Geschäftsfelder, als auch zusätzliche Arbeitsplätze angekündigt.

Traute Zweisamkeit: VW-Oberboss Martin Winterkorn und der Chef der Porsche Holding Wolf Dieter Hellmaier. 
Mit ausgesprochenen Schalmeienklängen hat sich heute VW-Vorstandsvorsitzender Prof. Martin Winterkorn als neuer Chef im Hause der Porsche Holding Salzburg (PHS) offiziell vorgestellt: „Wir freuen uns, dass die Porsche Holding Salzburg jetzt ein starkes und vollwertiges Mitglied der Volkswagen Konzernfamilie ist.“ Die Freude Winterkorns darüber ist wahrlich nicht unbegründet: Die Porsche Holding Salzburg ist mit einem Umsatz im Jahr 2010 von fast 13 Milliarden Euro und insgesamt einer halben Million verkauften Fahrzeuge Europas größter Autohändler. Die Integration in den VW Konzern erfolgt im Zuge der 2009 beschlossenen Verschmelzung zwischen Porsche S.E. und der Volkswagen A.G. Gemeinsam mit dem Sprecher der Porsche Holding Geschäftsführer Wolf Dieter Hellmaier und dem VW-Vetriebsvorstand Christian Klingler wurden am traditionsreichen Porschehof gestern die Pläne der künftigen integrierten Zusammenarbeit vorgestellt.

Zusätzliche Märkte und Mitarbeiterausbau
Dabei war eines klar: Die Porsche Holding behält nicht nur ihre eigenständigen Strukturen in vollem Umfang sondern soll in Hinkunft zusätzliche Aufgabenbereiche zuerkannt bekommen. „Die Porsche Holding Salzburg wird das bleiben, was sie immer war: Eine der erfolgreichsten und profitabelsten Handelsorganisationen der Autowelt und eines der wichtigsten und leistungsstärksten Unternehmen Österreichs“, sagt Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn. Ein besonders bei Firmenübernahmen stets präkeres Thema spricht Winterkorn gleich zu Beginn der Pressekonferenz im Porschehof in Salzburg an: „Alle 21.000 Arbeitsplätze werden nicht nur erhalten bleiben – mehr noch, es sollen neue Arbeitsplätze entstehen.“ Dieser Umstand soll aus dem Plan resultieren, die Porsche Holding mit zusätzlichen Aufgaben zu betreuen. So soll der derzeit auf die Märkte Österreich, Südosteuropa und China beschränkte Aktionsradius in Richtung „internationales Geschäft“ weiter ausgebaut werden.

Lukrative Mitgift
Der Sprecher des Vorstands der Porsche Holding Wolf Dieter Hellmaier sieht den Konzern für die Expansionspläne von Volkswagen bestens gerüstet. Im vergangenen Jahr erzielte die PHS den zweithöchsten Jahresumsatz in der fast 60-jährigen Geschichte des Unternehmens. Nach rückläufigen Umsätzen infolge der Finanzkrise sei die PHS im Jahr 2010 wieder voll auf Wachstumskurs eingeschwenkt. Allein in Österreich wurde letztes Jahr ein Umsatzplus von 2 Prozent erwirtschaftet. Auch das Geschäft in China, wo die PHS als erster europäischer Autohändler ohne Joint Venture aktiv geworden ist, entwickelt sich zu einer maßgeblichen Stütze des Konzerns: 2010 wurde im Reich der Mitte ein Umsatz von 517 Millionen Euro erwirtschaftet, was einem Zuwachs im Vergleich zum Jahr davor von 124 Prozent entspricht.

DruckenSenden29.03.2011 von Christian Zacharnik

 

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