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VW Golf GTD: Spaß trifft Sparen

Direkteinspritzbenziner machen dem Diesel in Österreich mittlerweile das Leben recht schwer. Fast ist man geneigt, dem Otto den Vorzug zu geben, da passiert einem so etwas wie der neue 170 PS starke Golf GTD. Soviel Fahrspaß bei derartiger Effizienz, das muss ihm ein Benziner erst mal nachmachen.

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Entgegen aller Unkenrufe: Diesel lebt. Und wie: der 170-PS Kompaktsportler besticht durch heiße Performancedaten, perfektionistische Verarbeitung und sehr gute Verbrauchswerte. Das alles ist mit fast 30 Floicken nicht billig erkauft, aber so ziemlich jeden Cent wert.  
Der Diesel-GTI gibt ein Comeback: Nach zwei Modellgenerationen Pause baut VW wieder einen Golf GTD. Der ist optisch und technisch sehr nahe am GTI, preislich ebenfalls: Rund 800 Euro liegt der 170 PS starke GTD-Selbstzünder unter dem 210 PS starken GTI-Otto.

Sportiv-elegant zu stattlichem Preis
Selten sieht man bei kompakten Autos einen so smarten, eleganten Auftritt: Der GTD ist der ein Alzerl dezentere GTI, zum Beispiel beim weniger auffälligen Doppelendrohr oder durch silberne statt roter Streifen im Kühlergrill. Das spezielle Grau des Testwagens ist ebenso stadtfein. Materialqualität und Ambinete im Innenraum übertreffen definitiv die Premiummarken in dieser Klasse, da ist der Golf Benchmark. Schöne Dekorelemente und Farbmischungen sowie als Reminiszenz an den Ur-GTI karierte Sitzbezüge kommen dazu – man kann sich ein kompaktes Auto kaum stilbewußter vorstellen. Freilich sind auch entsprechend selbstbewußte Preise zu bezahlen, mit einigen Extras bewegt man sich in Richtung 35.000 Euro.

Fetter Sound
Überraschung auf den ersten Metern, durch das Sound-Tuning von VW klingt der starke Diesel fast wie der Turbo-Benziner. Echte Dieselgeräusche sind meist nur von außen auszumachen. Beim Einordnen in den fließenden Verkehr aus dem Stillstand merkt man eine Anfahrschwäche, da muß sich der Ladeddruck des Turboladers erst aufbauen – stört aber höchstens in Einzelfällen im Stadtverkehr. Fahrleistungen und Durchzug liegen etwas hinter dem Turbo-Benziner des GTI, wir sprechen aber von sehr hohem Niveau: Der ständig präsente, massive Schub macht den GTD zum Spaßauto für Sportler. Dabei ist der von Pumpe-Düse auf Common-Rail-Technik umgestellte Motor so umgänglich, dass er völlig entspannt gefahren werden kann – besonders mit dem perfekten DSG-Doppelkupplungsgetriebe, das wir für den GTD dringend empfehlen. Sportler können mit Lenkradpaddels auch manull schalten, für einen Diesel dreht das TDI-Aggregat auch erstaunlich hoch. Rund sieben Litern Testverbrauch wurden ohne Zurückhaltung erreicht, circa zwei Liter weniger als beim GTI.

Quell der Kurvenfreude
Der etwas schwere Dieselmotor schadet dem Handling nicht merkbar. Mit dem erst spät untersteuernden GTD haben Sportler echten Spaß in der Kurve – präzises Einlenken und fahraktives Kurvenverhalten inklusive. Erstaunlich, dass das Fahrwerk dennoch passablen Reisekomfort zu bieten hat, den man mit dem optionalen, adaptivem Fahrwerk noch verbessern kann. Das rundet das Bild vom Vielfahrer-GTI ab.

VW Golf GTD: Vom Sporteln und Sparen

Man kann sich ein kompaktes Auto kaum s...  

Die Front ist GTI-like. Große Lufteinlä...  

Grauer Golf vor wolkenverhangenem, grau...  

DruckenSenden28.12.2009 von Fabian Steiner

 

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Motor/Getriebe:
Raumangebot:
Umwelt:
Fahrspaß:

VW  Golf  GTD

Preis: ab 29.400 Euro
Hubraum: 1.968 ccm
Leistung: 170 PS
Vmax: 222 km/h
0 -100 km/h: 8,1 s
CO2: 139 g (Werksangabe)
MVEG-Verbrauch: 7,0 Liter Testverbrauch
Maße/Gewichte: 1.404 kg
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