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Mazda MX-5 Open Race: Vroom, Vroom!

Der MX-5 feiert Geburtstag im Rahmen eines Vier-Stunden-Rennens. Autonet.at legte Hand ans Steuer.

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Heiße Rad-an-Rad-Duelle bei kühlen Außentemperaturen und einmalige Eindrücke beim Mazda MX-5 Open Race. 
Man kann sich in ein Auto setzen, um von der eigenen Haustür zur Arbeit zu fahren – oder man kann sich in ein Auto setzen, um Spaß zu haben. Ein klarer Vertreter dieser Art des Autofahrens ist der Mazda MX-5 – und das schon seit 20 Jahren. 1990 wurden die ersten Modelle des kleinen Roadsters offiziell in Europa verkauft. Grund genug für Mazda um dieses 20-Jahr-Jubiläum gebührend zu feiern. In irgendeine Veranstaltungshalle einzuladen, ein paar nette Filmchen aus der Geschichte des MX-5 zu zeigen und gemeinsam „Happy Birthday“ zu singen, ist aber nicht passend. Darum lud Mazda 145 Journalisten in die Nähe von Venedig zum „Mazda MX-5 Open Race“. Autonet.at hatte die tolle Gelegenheit und durfte als Teil des österreichischen Teams an diesem Vier-Stunden-Rennen teilnehmen. Und so begab sich Autonet.at-Redakteur Thomas Weibold am Dienstag 9. Februar zum Adria Raceway im italienischen Veneto.

Venedig im Regen und wir mittendrin
Die 2,7 km lange Rennstrecke befindet sich im Ort Adria. Dass es ein gleichnamiges Wettertief gibt, wurde uns relativ bald klar. Das Thermometer grundelte knapp über der Null-Grad-Marke herum und der Regen tat sein übriges, dass sich der Asphalt von der glitschigen Sorte präsentierte – slippery, wie es im Racing English heißt. Nicht gerade angenehme Bedingungen, um zwei Tage hinter dem Steuer eines Mazda MX-5 Platz zu nehmen, der für das Rennen seines Daches entledigt wurde und dafür einen Überrollkäfig erhielt. Aber nur die Harten kommen in den Garten und ausgerüstet mit feuerfester Unterwäsche, einem FIA-geprüften Rennoverall und Helm war es in der Carbon-Sitzschale durchaus angenehm. Aber schön der Reihe nach.

Erster Kontakt mit unserem Rennflitzer
Am Dienstag gab es das erste Zusammentreffen aller Teilnehmer auf der Rennstrecke. Mazda hatte insgesamt 145 „Journalisten“ aus 26 Ländern eingeladen, die in 29 Fahrzeugen beim Rennen an den Start gehen. Unter den Rennfahrern tummelten sich nicht nur blutige Anfänger, wie meiner einer, sondern auch Schauspieler Ralf Bauer und TV-Koch Tim Mälzer, für unsere Träume vom Podium aber viel schlimmer auch echte Motorsport-Profis. Nach einem Briefing wurden die Rennfahrzeuge erstmals in Augenschein genommen. Diese präsentierten sich in den jeweiligen Länderfarben, wobei natürlich das österreichische Auto am schönsten war. Eine erste Sitzprobe sollte uns gewährt sein, das Beweisen unseres fahrerischen Könnens war aber erst am zweiten Tag vorgesehen.

Rein ins erste freie Training
Voller Ungeduld und in Vorfreude auf das, was uns erwartet, enterten wir daher Mittwochmorgens den Bus für die eineinhalbstündige Anreise zur Rennstrecke. Wir, das sind übrigens David Staretz (Autorevue), Johann Berlakovich (Die Presse), Thomas Grumböck (Oberösterreichische Nachrichten), Alexander Zwickl (Alles Auto) und der Schreiber dieser Zeilen. Wie schon erwähnt, machte das Adriatief seinem Namen alle Ehre, woraufhin es obsolet wurde über den Einsatz von Slickreifen nachzudenken. Um 10.45 Uhr war es dann endlich so weit und die Ampel an der Boxenausfahrt sprang auf Grün. Als zweiter unseres Teams durfte ich meinen Stint herunterfahren. Die erste Kurve verriet bereits, dass es ratsam war das Stabilitätsprogramm nicht gleich auszuschalten, sondern sich erst einmal mit dem Kurs vertraut zu machen. Angetan vom kräftigen Sound unseres MX-5, dank Rennauspuff und der Spritzigkeit des Roadsters (der 160-PS-Motor blieb unverändert, das Gesamtgewicht sank aber auf 1070 kg) und nur von einigen kleinen Heckschwenks eingebremst, übergab ich den MX-5 nach fünf Runden an den nächsten.

Von welchem Startplatz das österreichische Team ins Rennen ging und warum uns das Duell Alexander Wurz gegen Michael Schumacher in den Sinn kam, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Mazda MX-5 Open Race

Einmal echte Rennluft schnuppern - Mazd...  

Für Österreich an den Start gingen (v. ...  

Am ersten Trainingstag war angesagt das...  

DruckenSenden19.02.2010 von Thomas Weibold

 
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