Skoda Greenline: Es grünt so grün
Skoda setzt in allen Modellreihen auf sparsame Fahrzeuge mit niedrigem Verbrauch.

Neuer Spitzenreiter beim Verbrauch: Der Skoda Fabia Greenline ist mit 3,4 Litern Diesel auf 100 Kilometer das sparsamste Modell der Tschechen. Sieben weitere Modelle ergänzen die Greenline-Familie.
Im Farbenspiel, das die Autohersteller zur Kennzeichnung besonders spritsparender Modelle verwenden, setzt Skoda auf die grüne Welle. Mit dem Fabia Greenline starteten die Tschechen ihre ökologische Modellreihe. Damals kam ein 80-PS-Pumpe-Düse-TDI zum Einsatz. Der Durchschnittsverbrauch lag bei 4,1 Litern, was einem CO2-Ausstoß von 109 g/km entspricht. Jetzt geht die zweite Greenline-Generation an den Start und kommt in der gesamten Modellpalette zum Einsatz. Vom Fabia bis zum Superb gibt es künftig acht Modelle mit einem Verbrauch zwischen 3,4 und 4,6 Litern im Durchschnitt. Die CO2-Emissionen der Greenline-Fahrzeuge liegen zwischen 89 und 119 g/km.
Greenline-Maßnahmen im Detail
Um sich das Prädikat Greenline zu verdienen bekommen die verschiedenen Modelle einen Strauß an technischen Details verpasst, die den Verbrauch deutlich senken. Spielt dann der Fahrer noch dank entsprechender, vorausschauender Fahrweise mit, können die Tankwarte ein Klaglied anstimmen. Ein Start-Stopp-System, das bei stehendem Fahrzeug im Leerlauf automatisch den Motor abstellt und Bremskraft-Rückgewinnung, bei der beim Bremsen und im Schubbetrieb Energie zum Laden der Batterie gewonnen wird, sind serienmäßiger Teil des Greenline-Pakets. Dazu kommen aber noch weitere Maßnahmen, wie eine Anpassung des Motorsteuergeräts, der Einsatz von Reifen mit reduziertem Rollwiderstand, aerodynamische Änderungen an Karosserie und Fahrwerk und ein entsprechend abgestimmtes Schaltgetriebe mit Schaltempfehlungsanzeige im Instrumenten-Display. Als Antriebsquellen dienen im Fabia und Roomster der neue 1,2-Liter-Common-Rail-Dieselmotor mit 75 PS und in den Modellen Octavia, Yeti und Superb der 1,6-Liter-Vierzylinder-TDI mit 105 PS.
Fabia Combi und Roomster Greenline bereits verfügbar
Den Topwert bei Verbrauch und CO2-Ausstoß nehmen der Fabia und der Fabia Combi ein. Der 75-PS-TDI-Motor gönnt sich im Normzyklus schlanke 3,4 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 89 g/km. Damit liegt der Fabia Greenline an vorderster Front der Spritknauser. Der praktische Roomster kommt mit derselben Technik auf einen Durchschnittsverbrauch von 4,2 Litern, respektive 109 Gramm CO2 pro Kilometer. Der Mehrverbrauch gegenüber dem Fabia ist dem hohen Aufbau des Roomster geschuldet. Fabia Combi Greenline und Roomster Greenline sind die ersten beiden Modelle, die Skoda ins Sauberkeitsrennen schicken. Aktuell beginnt gerade die Auslieferung der ersten Modelle. Beide Greenliner sind zu einem Preis ab 16.680 Euro erhältlich. Dafür bekommt man ESP, Front- und Seitenairbags, Klimaanlage, CD-Radio, elektrische Fensterheber vorn, elektrisch verstellbare Außenspiegel und Zentralverriegelung mit Fernbedienung gleich mitgeliefert.
Yeti Greenline setzt neue Maßstäbe in seiner Klasse
Die restliche Greenline-Modellfamilie geht Anfang 2011 in den Verkauf. An den endgültigen Preisen wird noch gefeilt. Dann dürfen sich die Kunden über den Fabia Kurzheck, den Octavia als Limousine und Combi, den Yeti sowie den Superb Limousine und Combi im Greenline-Trimm freuen. Der Octavia Greenline mit dem 105-PS-Common-Railer kann auf einen Verbrauch von 3,8 Litern verweisen (CO2-Ausstoß 99 g/km). Der Octavia Combi gönnt sich 0,4 Liter mehr und stößt dabei 109 g CO2/km aus. Für den Superb Greenline liegt der Verbrauch bei 4,4 Litern (CO2-Ausstoß 114 g/km), gleiches gilt für die Combi-Version. Am meisten durch die Leitungen fließt noch beim Yeti Greenline mit 4,6 Litern Diesel auf 100 Kilometer (CO2-Austoß 119 g/km), immer noch ein sehr respektabler Wert für ein Fahrzeug dieser Klasse. Das SUV-Modell verzichtet dabei auf den Allradantrieb und ist gleichzeitig auch das Modell, dem man optisch am deutlichsten die Effizienzstrategie von Skoda ansieht. Der Aerodynamik dienlich wurde das Fahrwerk des Yeti Greenline um 25 Millimeter tiefergelegt.
Mit gutem Gewissen unterwegs
Wer bei der Neuwagenanschaffung die Themen Nachhaltigkeit und günstiger Unterhalt an oberster Stelle reiht, wird mit den Greenline-Modellen bestens bedient, muss dabei aber auch einige Abstriche in Punkto Fahrdynamik in Kauf nehmen. Mit seinen 105 PS verliert der Superb Greenline klarerweise das Sprintduell gegen seinen Bruder mit dem 260-PS-V6-Motor. Ein rollendes Hindernis stellt der geräumige Tscheche, so wie die anderen Greenline-Modelle, aber keineswegs dar. Die Leistungsentfaltung und die Getriebeabstimmung sind auf Effizienz ausgelegt und als Fahrer stellt man sich rasch auf das ökonomische Fahren ein. Gerne investiert man den Blick auf die Verbrauchsanzeige und richtet den Fokus neu aus. Nicht der möglichst schnelle Sprint von einer roten Ampel zur nächsten ist angesagt, sondern vorausschauende Fahrweise, um sich mit realistischen Verbrauchswerten von unter fünf Litern zu belohnen.
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DruckenSenden19.10.2010 von Thomas Weibold