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Skoda Rapid 1.4 TSI: Selbstbewusst

Wir sind den Vorreiter der neuen tschechischen Designlinie in der 122 PS-Topversion schon gefahren.

zur FotoshowSkoda
Unser Test-Rapid kostete 20.490 Euro. Mit ein zwei Optionen mehr, ist man rasch bei 25.000. 
Am 11. Jänner feiert der Skoda Rapid Im Rahmen der Vienna Motorshow sein Marktdebut in Österreich. Wir sind den Vorreiter der neuen Designlinie der Tschechischen VW-Tochter mit dem Top-Aggregat, dem 122 PS starken TSI samt 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gefahren. Der Preis ist mit 20.490 Euro nicht überzogen, aber doch recht selbstbewusst gestaltet.

Ganz vorne dabei
Allerdings haben die Tschechen auch allen Grund zu einem gesunden Selbstwertgefühl. Immerhin landet Skoda heuer das erste Mal auf Platz 2 der Markenrankings hinter der guten Mutter VW. Mehr als 20.000 Fahrzeuge hat Skoda Österreich zwischen Jänner und November dieses Jahres abgesetzt und die Dezember-Prognose lässt darauf schließen, dass sich am Stockerlplatz nicht mehr viel ändern wird. Ein nettes Präsent, das sich Skoda Österreich zum 20-jähigen bestehen der Marke hier selbst gemacht hat. Aber vor allem kein unverdientes: Ingredentien des Erfolgs sind eine kluge Modellpolitik, engagierte Markenpflege und eine vernünftige Preisausrichtung.

Neues Design
Zeit zum Ausruhen auf diesen Lorbeeren bleibt allerdings nicht. Das kommende Jahr steht im Zeichen nicht nur einer neuen Designära der Marke, sondern auch einer Modelloffensive, die am 11. Jänner im Zuge der Vienna Autoshow vom Skoda Rapid eingeläutet wird. Stilbildende Elemente der neuen Markenoptik sind der markante Kühlergrill und klare, lineare Formen, was dem Rapid einen angenehm unaufgeregten Auftritt verschafft. Für ein optisches Täuschungsmanöver sorgt die kurze Heckklappe, unter der sich auf den ersten Blick ein knapp bemessenes Gepäckabteil vermuten lässt. Der Aha-Effekt erfolgt beim Öffnen: Analog zur Superb-Limousine fährt der Kofferraumdeckel samt der flach gestellten Heckscheibe nach oben und offenbart einen kombiartigen Laderaum mit generösen 550 bis maximal 1.490 Litern Volumen. Einen ausgesprochenen Sinn für die Anforderungen des Alltags beweist Skoda mit Nettigkeiten wie dem Kofferraumboden, der auf der einen Seite mit Stoff bezogen ist und umgedreht als wasserundurchlässige Schmutzwanne fungiert.

Innere Größe
Aber nicht nur dem Ladegut wird im Rapid großes Augenmerk zuteil. Ungeahnt auch das Platzangebot, das den Fondpassagieren zukommt. Selbst bei ganz nach hinten gefahrenen Frontsitzen, finden auch Erwachsene ein sehr gedeihliches Auskommen. Eine Raumökonomie allenthalben, die den Rapid nicht nur als sehr taugliches Familienauto ausweist, sondern auch als hoch talentierte Reiselimousine.

Kurz- und Langstreckentauglich
Ein Eindruck, der sich am Steuer des Rapid verfestigt, zumindest in der von uns getesteten Top-Version, dem 122 PS starken Bezindirekteinspritzer TSI mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Zurückhaltend in der Akustik und bei Bedarf mit einem Drehmoment von 200 Newtonmetern forsch voraneilend mimt der Vierzylinder einen talentierten Autobahnkilometerfresser. Dazu passend: Das sehr neutral und auf Komfort ausgelegte Fahrwerk und ein die Reisekassa nicht allzu sehr beanspruchender Verbrauch von rund fünf Litern Überland.

Preiswert, nicht billig
Bleibt noch die bereits eingangs erwähnte Preisfrage. Hier muss festgehalten werden, dass preiswert nicht mit billig verwechselt werden darf. Das Preisschleudern überlässt Skoda getrost dem rumänischen Mitbewerb und verbittet sich mit leicht gerümpfter Nase auch jeglichen diesbezüglichen Vergleich. Ordert man nicht gerade die Basisversion mit dem doch etwas frugalen Dreizylinderbenziner mit 75 PS, dann wird die 20.000er-Grenze ganz rapide geknackt. Der von und getestete 1.4 TSI mit DSG schlägt mit 20.490 Euro zu Buche. Dann noch ein, zwei Optionen hinein, und flugs stehen 25 Flocken unterm Strich. Das ist dann zwar nicht überzogen, aber halt auch keine unbedingte Mezie mehr. Vor allem vor den Hintergrund, dass der Octavia Combi bei rund 19.000 Euro beginnt.

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