Skoda auf Expansionskurs
Skoda schaltet den Turboboost ein: Neuer Look, Modellflut und massive Expansion stehen auf dem Programm des neuen Chefs Winfried Vahland.

Am Design der in Genf gezeigten Studie sollen sich künftig alle neuen Skoda-Modelle orientieren. Und deren soll es viele geben, wie Skoda Boss Winfried Vahland im autonet-Interview sagt.
Die Geschichte von Skoda ist mit der Gründung im Jahr 1895 eine lange und seit der Übernahme durch VW 1991 eine äußerst erfolgreiche. Besonders gut ablesen lässt sich das am Österreichischen Markt. Grundelte die Marke 1992 noch bei jährlich 247 Neuzulassungen herum, so stieg der Absatz in den Folgejahren explosionsartig. Bereits 1997 knackte der Importeur Intercar Austria unter der Federführung von Max Egger die 10.000er-Marke und befand sich erstmals in den Top 10 der Österreichischen Zulassungsstatistik. Mit Erfolgsmodellen wie dem Fabia, dem Octavia, dem Roomster, dem Superb und zuletzt dem Yeti gab es dann kein Halten mehr. Heute hat Skoda in Österreich einen Marktanteil von 6,2 Prozent (Jänner 2011) und befindet sich mit dem Fabia und dem Octavia stets unter den Top 5 der meistverkauften Autos.
Turbo-Boost für Skoda
Soviel zum status quo: Aber wohin will Skoda in Zukunft? Darum ist es bei einem exklusiven Pressegespräch mit dem neuen Vorstand der Marke Winfried Vahland gegangen. Eines vorweg, auf seinen Lorbeeren wird sich Skoda nicht ausruhen – ganz im Gegenteil. Skoda initialisiert eine großangelegte Wachstumsstrategie, die auf den globalen Markt abzielt„Wir wollen unsere Absatzzahlen in den kommenden 10 Jahren auf 1,5 Millionen Fahrzeuge verdoppeln – mindestens“, so Vahland. Den Turbo dazu sollen die Märkte der Schwellenländer wie Russland, China und Indien liefern. Die Basis dafür hat Skoda bereits gelegt, als die Marke vor bereits 10 Jahren in Indien und vor 5 Jahren unter der Führung des jetzigen Vorstands Vahland aktiv wurde.
Aber auch in good old Europe soll Skoda einen ordentlichen Boost verpasst bekommen. Angepeilt ist ein Marktanteil von insgesamt 5 Prozent. Im Kernmarkt Österreich geht die ambitionierte Reise Richtung 8 Prozent Marktanteil, wie Intercar-Geschäftsführer Max Egger gegenüber autonet.at betont.
Neues Logo für Skoda
Den Startschuss für dieses Wachstumsprogramm bildet ab 2012 eine Neuausrichtung der Coporate Identity der Marke. Auf dem Genfer Autosalon Anfang nächster Woche wird ein neues Logo vorgestellt, das, so Vahland, „eine neue Frische für den Markenauftritt bringen soll“. Statt des wie bisher eindimensional dargestellten geflügelten Pfeils, weist sich Skoda künftig mit einem dreidimensional wirkenden Emblem aus. Auf den Fahrzeugen wird das Logo nicht mehr in grün, sondern in schwarz oder silber zu sehen sein. Darüber hinaus bekommen auch die Händlerorganisationen einen neue Look verpasst.
Skoda legt den Turbo ein
Das neue Skoda-Logo ist Zeichen einer g...
Das neue Skoda-Logo ist Zeichen einer g...
Der neue Oberboss von Skoda, Winfried V...
DruckenSenden24.02.2011 von Christian Zacharnik