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Skoda Rapid: Die nächste Stufe zum Erfolg
Skoda startet die nächste Stufe zum Erfolg. Dabei strebt die VW-Tochter nicht weiter nach oben, wo sie nach dem Erfolg des Passat-Konkurrenten Superb von der Konzernspitze wieder zurück gepfiffen wurde. Sondern die Tschechen besinnen sich auf alte Tugenden und versprechen jetzt wieder viel Auto für wenig Geld.
Viel Auto für wenig Geld: Dafür soll der neue Skoda Rapid ab dem Herbst stehen.
Einlösen soll dieses Versprechen der neue Rapid, der kurz nach der Publikumspremiere auf dem Pariser Salon Ende September die Lücke zwischen Fabia und Octavia schließt. Wie viel das Auto dann kosten wird, wollen die Tschechen natürlich noch nicht verraten, doch knapp 14.000 Euro scheinen eine vernünftige Schätzung. Zu Preisen, die deutlich unter dem VW Polo liegen, gibt es dann ein Auto mit mehr Platz als der Golf.
Neue Design-Ära
Immerhin misst der als klassisches Stufenheck gezeichnete Rapid 4,48 Meter und damit fast so viel wie der Jetta. Zwar ist der Hoffnungsträger schlank und schnörkellos gezeichnet. Aber er steht auch für den Beginn einer neuen Design-Ära: Klare Flächen, scharfe Linien und harte Kanten bestimmen die neue Formensprache der Tschechen, die Entwicklungsvorstand Eckhard Scholz „präzise, frisch und emotional“ nennt. Genau wie der neue Golf basiert auch der Rapid auf dem modularen Querbaukasten, der im VW Konzern mittelfristig 40 Modelle tragen wird und neben einer deutlichen Gewichtseinsparung zahlreiche neue Assistenzsysteme ermöglicht. Mit Blick auf Kosten und Konzernhierarchie wird sich Skoda da allerdings ein wenig zurück halten müssen und wohl fürs Erste kaum mehr bieten als ESP, sechs Airbags und die vom kleinen Citigo bekannte Notbremse für den Stadtverkehr.
Zwillingsbruder
Unter der Haube gibt es zunächst fünf Benziner und zwei Diesel, über die Skoda noch nicht viele Worte macht. Doch braucht man nicht viel Phantasie, um den Rahmen vom 1,2-Liter mit 75 PS bis zum 1,6-Liter mit etwa 125 PS zu spannen und für den sparsamsten Diesel einen Verbrauch von knapp vier Litern zu vermuten. Dafür sorgen auch die optionale Doppelkupplung und die wohl ebenfalls nur gegen Aufpreis erhältliche Start-Stopp-Automatik. Zwar sind die Tschechen stolz auf ihr neues Design, aber auch für alle, denen die Limousine zu langweilig ist, hat der VW-Konzern eine Lösung parat: Fast zeitgleich gibt es das gleiche Auto mit etwas mehr Lust und Leidenschaft auch als neuen Seat Toledo.
DruckenSenden19.06.2012 von Thomas Geiger
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