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Schon gefahren

Neuer Mini: Schon gefahren

Der neue, kraftvolle 112-PS-Diesel made in Austria ist der Hauptprotagonist beim aktuellen Mini-Facelift. Der Rest sind hauchzarte Behübschungen an Karosserie und Innenraum. Marktstart der neuen Mini-Familie ist am 18. September. Die Preise starten bei 15.940 Euro für den One Minimalist mit 75 PS.

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Der neue Mini wird am 18. September gelauncht. Hauptakteur der Modellpflege ist ein neuer, antrittstarker Diesel mit 112 PS made in Austria. 
Er ist eindeutig das bestgepflegte Modell in der Autobranche: Der Mini. Seit seinem Debüt 2001 vergeht kein Jahr, in dem der hippe Kleinwagen nicht von sich Reden macht und immer wieder neue Kaufanreize schafft – sei es mit neuen Motoren, Sondermodellen, effektiven Facelifts oder – wie demnächst mit dem Countryman – aufsehenerregenden Neuentwicklungen. Der Erfolg gibt dem Mutterkonzern BMW jedenfalls recht: 1,7 Millionen Stück wurden in den vergangenen neun Jahren abgesetzt. Selbst die (hoffentlich) überwundene Finanzkrise 08/09 konnte Mini nichts anhaben – ganz im Gegenteil. Auf ihren Lorbeeren ruhen sich die Bayern deswegen aber keineswegs aus. Im September, genaugenommen am 18., starten die Bayern eine Großoffensive in Sachen Mini. Dann erscheint nicht nur der neue Big Boy, der Countryman, am Tapet, sondern auch der überarbeitete Rest der Mini-Familie (Hatch, Cabrio und Clubman).

Neuer Diesel made in Austria
Bevor wir aber zu den rasch erläuterten optischen Neuerungen beim Mini kommen, vorerst zum Hauptprotagonisten des Facelifts, dem neuen 112 PS starken Turbodiesel. Der Selbstzünder ersetzt das bislang vom PSA-Konzern gestellte 110-PS-Aggregat und wird im Motorenwerk in Steyr produziert. Den Grundaufbau teilt sich der Neuzugang im Motorenportfolio mit dem von BMW bekannten Zwei-Liter-Commonrailer. Für Mini-Zwecke wurde allerdings der Hubraum auf 1560 Kubikzentimeter reduziert und das Teil quer- statt längsverbaut.

Mehr Kraft - weniger Verbrauch
Ein Plus von 2 PS klingt im ersten Moment nicht viel. Tatsächlich aber, hat der neue Diesel in allen Belangen kräftig gewonnen, wie autonet.at bei der Jungfernfahrt festgestellt hat. Das Drehmoment wuchs um 30 von 240 auf nunmehr 270 Newtonmeter, abrufbar nach wie vor ab niedrigen 1750 Touren. Der Effekt dieses Upsizings ist vom ersten Tritt auf das Gaspedal an spürbar. Der Cooper D setzt sich äußerst forsch in Bewegung. Derart nämlich, dass man ihm deutlich mehr als die 112 PS zugestehen würde. Von 0 auf 100 schnellt der mit dem neuen Selbstzünder bestückte Cooper D in 9,7 Sekunden somit um 2 Zehntel schneller als der Vorgänger. Auch beim Topspeed konnte ein „Alzerl“ zugelegt werden: 197 statt 195 km/h.

Thermoskanneneffekt
Zurückhaltender agiert der Commonrail-Neuling beim Trinkverhalten: mit 3,8 Litern im Schnitt sinkt der Verbrauch um 0,1 Liter und die Kohlendioxid-Emission um 5 Gramm pro Kilometer. Das ist neben den bekannten Minimalism-Maßnahmen wie Start-Stopp, Schaltpunktanzeige und Energierückgewinnung nicht zuletzt auch ein Effekt einer neuen thermischen Dämmung des Motorraums. Diese sorgt für eine kürzere Warmlaufphase und längere Aufrechterhaltung der Betriebstemperatur nach Abstellen des Motors. Ein nicht unerheblicher Nebeneffekt der Wärmekapselung ist eine deutliche Verbesserung bei der Akustik.

Mit 90 PS leistungsmäßig unangetastet blieb der Einstiegsdiesel im One D. Allerdings konnte auch hier die Effizienz gesteigert werden: der Verbrauch wurde um 0,1 Liter und der CO2-Ausstoß um fünf Gramm reduziert. Gleiches gilt für die, bereits im Frühjahr inaugurierte Otto-Palette mit 75 und 98 (One), 122 (Cooper) und 184 PS (Cooper S). Die Benziner laufen weiterhin in Kooperation mit PSA im Werk im britischen Hams Hall vom Band.

Auf der nächsten Seite: alles über das neue Design des Mini plus Marktstart und Preise.

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DruckenSenden05.08.2010 von Christian Zacharnik

 
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