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Schon gefahren

Nissan Murano: Endlich mit Diesel!

Der große japanische Crossover ist seit der ersten Generation für Luxus und avantgardistisches Design bekannt. Warum man ihm auf der Straße trotzdem selten begegnet, hat einen einfachen Grund: Es gab bislang keinen Diesel. Das soll sich ab September ändern: Dann kommt ein 190-PS-Selbstzünder, den wir vorab schon getestet haben.

zur FotoshowNissan
Nach Jahren des Wartens erfüllt nun Nissan den Wunsch nach einem Dieselmotor für den Murano. Statt eines V6-Selbstzünders muss man sich aber mit einem Vierzylinder-Diesel begnügen. 
Die Nissan-Manager konnten einem in den vergangenen Jahren leid tun. Da führen sie einen smarten Crossover im Programm, der durch Design, Technologie, Sicherheit und Preis eigentlich ein Bestseller sein müsste. Die Sache hatte aber einen Haken: Bis jetzt gab es nur einen 256 PS starken V6-Benziner. Da sich aber neun von zehn Autokäufer in dieser Liga für einen Diesel entscheiden, war der Murano am Markt praktisch chancenlos.

Der erste Murano-Diesel
Damit soll jetzt Schluss sein. Im September kommt der Murano wahlweise auch mit einem Dieselmotor. Die Eckdaten: 2,5 Liter Hubraum, vier Zylinder, 190 PS, 450 Nm, kombiniert mit einer Sechsgang-Automatik. Daraus ergibt sich freilich eine kleine Irritation: Warum wählt Nissan nicht jenen V6-Diesel, der ja seit kurzem im Konzernregal steht? Er taucht ja im Renault Laguna Coupé, in den großen Infiniti-Modellen und nicht zuletzt in Pathfinder und Navara auf. Vom Charakter würde er sich besser für den eleganten Murano eignen als dieser Vierzylinder, der ja urprünglich für die hemdsärmeligen Offroader konzipiert wurde.

Aufwertung
Die Antwort liegt in der Technik und ist einfach: Der Murano steht auf einer Frontantriebs-Plattform; dafür wiederum gibt es im Konzern keine Automatik, die das hohe Drehmoment des V6-Diesel verdauen würde. Also griffen die Nissan-Ingenieure zum Vierzylinder und ließen dem nicht ganz taufrischen Motor eine Reihe an Verbesserungen angedeihen. Die Einspritzung wurde komplett überarbeitet, Ketten- gegen Riemenantriebe getauscht, eine fünfte Motoraufhängung wurde konstruiert. Mit diesen und vielen weiteren Modifikationen ist der Motor nun einerseits deutlich stärker, andererseits sparsamer, sauberer und erfüllt die Euro-5-Norm. Nicht zuletzt wurden die Vibrationen und die Geräuschentwicklung deutlich reduziert.

Wie fährt sich der Nissan Murano mit dem 190-PS-Dieselmotor und auf welchen Verbrauchswerten basierend darf man die Treibstoffkosten kalkuieren? Das erfahren Sie auf Seite 2.

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DruckenSenden22.07.2010 von Peter Schönlaub

 
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