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Range Rover: Kraftausdruck

Zum 40-Jahr-Jubiläum bekommt der Range Rover einen neuen V8-Dieselmotor mit mächtigen 700 Nm Drehmoment. autonet.at hat sich die Qualitäten des neuen Motors angesehen.

zur FotoshowLand Rover
Die 313 PS und 700 Nm Drehmoment des neuen V8-Dieselmotors garantieren, dass der Range Rover auch im Gelände keine schlechte Figur macht. 
Jenes unbekannte Marketing-Genie, das den Begriff Sports Utility Vehicle in die Welt setzte, spielte vermutlich im Jahr 1970 noch mit seinen Matchbox-Autos, als ein Modell den Weg auf die Straße fand, das heute als einer der prägenden Vertreter dieses Fahrzeug-Segments gilt: der Range Rover. Am 17. Juni 1970 wurde der Urvater der Mischung aus Geländewagen und Premium-Limousine der Weltpresse offiziell vorgestellt. Seither sind drei Modellgenerationen von den Produktionsbändern gerollt und kontinuierlich Verbesserungen hinsichtlich, Technik, Komfort und Luxus eingeführt worden. Nach der Einführung des Range Rover Sport als zweite Modellreihe im Jahr 2005 kommt nun zum 40-Jahre-Jubiläum mit dem Range Rover Evoque ein drittes Modell hinzu. Aber auch beim klassischen Range Rover gibt es Neuheiten zu berichten. Der bei den Kunden in Europa beliebte 3,6-Liter-V8-Dieselmotor wird von einem völlig neuen Aggregat abgelöst. autonet.at hatte die Möglichkeit den neuen Selbstzünder on- und offroad zu testen.

V8-Diesel mit parallel-sequenziellem Turbolader-System
3,6 Liter Hubraum gehören der Vergangenheit an, nun sind 4,4 Liter angesagt. Das allein macht aber noch keinen neuen Motor aus. Standesgemäß muss es natürlich ein Achtzylinder sein. Ein wesentliches technisches Konzept hat man sich allerdings beim 3-Liter-TDV6 abgeschaut, der im Land Rover Discovery und im Range Rover Sport zum Einsatz kommt. Der 4,4-Liter-TDV8 besitzt auch das parallel-sequenzielle Turbolader-System. Ein mittelgroßer Turbolader sorgt bis 2400 Umdrehungen für die erforderliche Leistung. Steigt die Drehzahl über diesen Wert, öffnen sich Ventile im Abgaskrümmer und der kleinere Turbolader schaltet sich dazu. Dieses Zusammenspiel trägt zur satten Leistung von 313 PS und zum imposanten Drehmomentmaximum von 700 Nm bei 2000 U/min bei.

Spurtstark mit gezügelten Trinkgewohnheiten
In Fahrleistungen drückt sich das so aus: 7,8 Sekunden dauert der Sprint von 0 auf 100 km/h, beim Durchzug zeigt sich der TDV8 im Range Rover ebenfalls kraftvoll. Von 80 auf 120 km/h zu beschleunigen, dauert 5,1 Sekunden. Bei 210 km/h regelt die Elektronik ab. Gegenüber dem Vorgängermotor ist der neue Achtzylinder-Diesel nicht nur leistungsstärker und schneller, sondern auch verbrauchsärmer. Beleidigt müssen die Tankstellenbesitzer allerdings nicht sein. Der CO2-Ausstoß sank um 14 Prozent und liegt nun bei 253 g/km, das entspricht einem Normverbrauch von 9,4 Liter. Im Alltagsbetrieb wird man sich aber auf einen zweistelligen Wert einstellen können.

Hochkomfortable Achtgang-Automatik
Beim Range Rover Diesel-Modell ist nicht nur der Motor neu, sondern auch das Getriebe. Statt einer Sechsgang-Automatik liefert Getriebespezialist ZF nun eine Automatik mit acht Gängen. Diese bietet eine enge Abstufung und gleichzeitig eine weite Gangspreizung und leistet ebenfalls einen entscheidenden Beitrag zur Effizienzsteigerung. Außerdem ist sie auf höchsten Fahrkomfort ausgelegt. Die Gangwechsel erfolgen blitzschnell und sehr sanft, die Erinnerung an den Begriff „Schaltruckeln“ liegt in weiter Ferne. Mit dem neuen Achtgang-Getriebe übernimmt Land Rover auch eine neue Steuerung für die Automatik. Wie in verschiedenen Jaguar-Modellen hat man nun auch im Range Rover TDV8 einen Drehschalter, der sich nach Anlassen des Motors aus der Versenkung erhebt. Alternativ können die Gänge auch mittels Paddels am Lenkrad angewählt werden.

Luxus-SUV-par excellence
Auf der Straße überzeugt der Range Rover mit seinem neuen Dieselmotor durch hohen Komfort und dabei sprechen wir noch gar nicht vom ausgezeichneten Platzangebot, den exzellenten Materialien oder dem Ausstattungsangebot. Das Fahrzeug lädt zum Cruisen ein, setzt bei Bedarf aber auch jederzeit spontan seine Kräfte frei. Einzig der Klang des Motors könnte ein bisschen mehr Tiefe vertragen. Das lässt sich aber beispielsweise mit dem Harman Kardon Logic7 Surround-Sound-System mit 1200 Watt Leistung übertönen (Aufpreis 2040 Euro).

Ungeahnt hohe Qualitäten im Gelände
Immer schon war der Range Rover ein Ausnahmetalent beim Geländefahren. Nur die wenigsten Besitzer der Allrad-Luxuslimousine werden ihr tatsächlich zumuten, was technisch möglich ist. Hat man allerdings einmal die Gelegenheit an einer Veranstaltung der Land Rover Experience teilzunehmen, sollte man diese unbedingt nutzen und wird garantiert beeindruckt sein. Trotz der voluminösen Ausmaße hat man als Fahrer einen guten Überblick über die Karosserie. Verbessert wird der Blick rund um das Fahrzeug um das Rundum-Kamerasystem. Mit dem Terrain-Response-System, dass den Antrieb auf den jeweiligen Untergrund anpasst, wird das Geländefahren mit dem 2,7-Tonner zum Kinderspiel. Als wäre es ein Klacks, zieht sich der Range Rover die steilsten Hänge hinauf, scheint auf der schrägsten Schrägfahrt am Boden zu kleben, überwindet Stock und Stein, kennt kein Rutschen, wenn es steil bergab geht und ist auch nicht wasserscheu.

Preise beginnen ab nun bei 103.569 Euro
Das elitär-infantile Spiel mit dem Range Rover die Wasserläufer in einem kleinen, sanften Bach vor sich her zu treiben, kann man sich zu Preisen ab 103.569 Euro erfüllen. Zu diesem Preis gibt es den Range Rover TDV8 in der HSE-Ausführung. Permanenter Allradantrieb, Terrain-Response-System, Traktionskontrolle, Front-, Seiten- Kopf- und Fahrer-Knieairbag sind darin ebenso enthalten wie Klimaautomatik, Navigationssystem mit Rückfahrkamera und TV-Tuner und elektrisch verstellbare Ledersitze. Die Vogue-Ausführung des Range Rover Diesel gibt es ab 113.270 Euro und 134.970 Euro sind für die noch feinere Autobiography-Variante zu überweisen. Knapp unter diesem Wert beginnt die Version mit dem 510-PS-V8-Kompressor-Benziner (134.619 Euro).

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DruckenSenden14.07.2010 von Thomas Weibold

 

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