VW CrossPolo: Höherstellung
Wie schon beim Vorgänger legt VW auch beim neuen Polo eine Cross-Variante auf. autonet.at ist den neuen CrossPolo bereits gefahren.
Weg von der Straße, hinein ins Grüne und keine Angst vor Kratzern. Mit dem CrossPolo bietet VW seinen Kleinwagen wieder im "Offroad-Look" an.
Das bringen die Dinge so mit sich. Wenn man eine höhere Stellung erreicht hat, dann darf man sich auch einmal einen schrägen Ausreißer erlauben. So könnte man das Wesen des VW CrossPolo bildlich charakterisieren. Wie beim Vorgänger beschreitet Volkswagen auch beim neuen Golf den individuellen Weg. Das Zeug zum echten Offroader fehlt ihm zwar, sprich der Allradantrieb, aber die Optik macht auf Geländegänger. VW nennt das All-Terrain-Look und meint damit die robusten Designdetails wie die anthrazitfarbene Frontschürze mit den integrierten Nebelscheinwerfern, dem Wabengitter im Lufteinlass und dem angedeuteten silberfarbenen Unterfahrschutz, die Schutzverkleidung an den Radläufen und die schwarzen Seitenschweller. Nicht vergessen werden dürfen auch die serienmäßige silber eloxierte Dachreling und die speziellen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Gegenüber dem Serien-Polo streckt sich das Cross-Modell um 15 mm nach oben, dank des höhergelegten Fahrwerks.
Prägnante Farbakzente
Was den CrossPolo nun zum definitiven Ausreißer in der Kleinwagen-Familie von VW macht, sind die Außenfarben und der dazu passend abgestimmte Innenraum. Sechs Lackierungen stehen zur Wahl, darunter die exklusiv für den CrossPolo angebotenen Farbtöne „Magma Orange“ und „Terra Beige Metallic“. Farbenfroh präsentiert sich auch das Interieur. Es ist durchgängig zweifarbig ausgeführt. Die Mittelbahnen der exzellenten Sportsitze und die Türverkleidungen können in „Hot Orange“, „Orange“, „Latte Macchiato“ oder „Grau“ gewählt werden. Exklusiv für den CrossPolo ist auch das serienmäßige Lenkrad mit Lochlederbezug.
Sechs Motoren und DSG als Option
Wer Gefallen am individuellen Look des CrossPolo gefunden hat, der kann sich bei der Bestellung auch für eine der sechs Motorisierungen entscheiden. Je drei Benziner mit 70, 85 und 105 PS und drei Common-Rail-Dieselmotoren mit 75, 90 und 105 PS befinden sich im Programm. Die beiden stärkeren Benzinmotoren können auch mit 7-Gang-DSG gewählt werden. Für den 90-PS-TDI steht das Direktschaltgetriebe mit sechs Gängen als Option zur Verfügung. Bei einer ersten Ausfahrt mit dem 1.2 TSI (105 PS) mit 7-Gang-DSG fiel der Motor vor allem durch seine Drehfreudigkeit und Durchzugskraft an. Das höhergestellte Fahrwerk macht sich nicht unangenehm bemerkbar bei dynamischer Kurvernfahrt und beruhigt das Gewissen, wenn der Weg einmal über Schotterstraßen führt.
Einstiegspreis liegt bei 17.290 Euro
Preislich lässt sich der VW CrossPolo knapp über dem Polo Highline einordnen, wobei man die zusätzlichen Ausstattungsdetails wie das spezielle Lederlenkrad, die 17-Zoll-Felgen und die Dachreling nicht vergessen darf. Der 70-PS-Benziner markiert den Preiseinstieg bei 17.290 Euro. Der 1.2 TSI mit 7-Gang-DSG startet bei 20.900 Euro. Losdieseln kann man im 75-PS-TDI ab 19.260 Euro. Die Auslieferung des VW CrossPolo beginnt in Österreich im Oktober, bestellt werden kann er aber bereits jetzt.
DruckenSenden16.06.2010 von Thomas Weibold