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Chevrolet Volt: Erste Testfahrt

Chevrolet startet 2011 mit dem Volt ins Elektrozeitalter. autonet.at hat den E-Ami einem ersten Test unterzogen.

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Nicht mehr allzu ferne Zukunftsmusik: der Chevrolet Volt kommt 2011 auf den markt. Der prognostizierte Preis liegt bei rund 40.000 Dollar. 
Bei diesem Auto sparen sie nicht mit großen Worten: Nach 100 Jahren ist es Zeit für eine neue Revolution des Straßenverkehrs und wir erfinden das Auto neu – mit solchen und ähnlichen Sprüchen trommelt General Motors seit der Detroit Motor Show 2007 für den Chevrolet Volt. Denn als erstes Elektroauto mit eingebautem Reservekanister soll der 4,40 Meter lange Viersitzer den Beweis antreten, dass auch alternative Autos alltagstauglich sein können. Nachdem nun seit vier Jahren an dem Konzept entwickelt wird und mittlerweile jedes noch so kleine Detail bekannt ist, soll Ende des Jahres in den USA und 2011 dann auch bei uns tatsächlich der Verkauf beginnen. Höchste Zeit also für eine erste Testfahrt mit dem buchstäblich spannenden Hoffnungsträger.

Knattern statt Hupen
Die beginnt wie immer bei Elektroautos sanft, seidig – und vor allem still: Lautlos setzt sich der gefühlt mindestens zwei Tonnen schwere Stromer in Bewegung und schnurrt ohne jeden Schaltruck davon wie ein Zug auf der Modellbahnanlage. Damit ihm dabei keine Fußgänger in die Quere kommen, haben sich die Ingenieure etwas besonders einfallen lassen: Weil Hupen verpönt und in manchen Stadtteilen etwa von New York sogar verboten ist, knattert auf Knopfdruck ein anderes Warngeräusch aus den Lautsprechern unter der Motorhaube.

Satte Schubkraft
150 PS und ein maximales Drehmoment von 370 Nm, die schon ab dem ersten Zentimeter bereit stehen, haben selbst mit kompakten Schwergewicht leichtes Spiel – erst recht, wenn man die Sporttaste auf der Mittelkonsole drückt und so die volle Leistung freischaltet. Dann quietschen beim Ampelspurt sogar die Reifen, bevor der Volt in neun Sekunden auf Tempo 100 spurtet. Danach allerdings wird die Luft etwas dünner, und bei 160 ist mit Rücksicht auf die Reichweite ohnehin Schluss. Aber das dürfte zumindest den Amerikanern herzlich egal sein, weil selbst dieses Tempo dort nirgends erlaubt ist.

Akku als Spielball
Wie weit man den im Mitteltunnel und unter der Rückbank verborgenen Lithium-Ionen-Akkus des Volt fahren kann, sieht man auf den großen Monitoren hinter dem Lenkrad und auf der Mittelkonsole, über die wie im Telespiel schillernd bunte Grafiken flimmern. Irgendwo in diesem Informartionsdschungel sieht man auch den Eco-Trainer für den ein grüner Ball durch eine Art Reagenzglas fliegt: Hält man den immer schön in der Mitte, holt man aus der Batterie das Meiste raus und schafft angeblich bis zu 65 Kilometer.

Auf der nächsten Seite: Wie der E-Chevy sogar für Urlaubsfahrten taugt und wieviel er kosten soll.

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DruckenSenden06.04.2010 von Thomas Geiger

 
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