Nissan 370Z Roadster: Frühlingsgrüße aus Fernost
Gleiter oder Fighter?
Wer den sonnigen Samurai als braven Gleiter sieht und gemütlich über den Boulevard bummeln möchte, kann den 370Z nun erstmals in Europa auch mit einer Automatik bestellen.
Wer dagegen einen Fighter will, der sollte bei der knackigen Sechsgang-Schaltung bleiben. Sie wird nun elektronisch überwacht und gibt beim Herunterschalten freudvoll Zwischengas und minimiert obendrein die Drehzahlsprünge. Natürlich ist das nicht ganz so gut, wie eine Doppelkupplung, aber zumindest ein Anfang ist damit gemacht.
Oben ohne der Sonne entgegen
Zur optimierten Technik gibt es einen aufgemöbelten Innenraum: Die auch weiterhin fix mit der Lenksäule verbundenen Instrumente sehen deshalb etwas edler aus, die Sitze sind bequemer, die beheizbare Glasscheibe im Heck ist größer und das Windschott effektiver. Außerdem arbeitet das Verdeck nun vollautomatisch. Allerdings funktioniert der Mechanismus nur im Stand und ist obendrein so langsam, dass eine Ampelphase dafür kaum ausreicht.
Zwar ist der Mazda MX-5 für den 370Z nun wirklich kein Wettbewerber. Doch zumindest beim Striptease ist das einfachere auch das bessere Auto: Während man im Nissan noch das Knöpfchen drückt und die Sekunden zählt, hat der Mazda-Fahrer sein Dach mit einem Handgriff längst nach hinten geworfen und rollt oben ohne der Sonne entgegen.
Nissan 370Z Roadster
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DruckenSenden05.02.2010 von Thomas Geiger
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