fb_fan_icon
Werde Fan!
tw_follow_icon
Follow us!
autonet.at
Schon gefahren
»

Skoda Superb Combi: Ein (Raum)Schiff wird kommen

Wem dieses Auto zu klein ist, braucht einen Tieflader. Der neue Skoda Superb Kombi setzt Maßstäbe punkto Ladevolumen und Preisgestaltung. 1.800 Liter fasst der edle Hüne und kostet ab 25.980 Euro. Hier der erste Testbericht.

zur Fotoshow
Mittelklasse-Kombi im XXL-Fomat: Der neue Skoda Superb Kombi kommt oim Jänner und kostet mindestens wohlfeile 25.980 Euro - inklusive mehr als 1.800 Liter Laderaum. 
Bei den kleinen Kombis hat Skoda mit dem Fabia bereits das meistverkaufte Modell in seinen Reihen, und in der Klasse darüber ist der Octavia Combi eine feste Bank. Jetzt schickt sich die VW-Tochter an, auch noch die Mittelklasse aufzurollen und bringt gegen Autos wie den Ford Mondeo, den Opel Insignia und natürlich ein kleines bisschen auch gegen den VW Passat den Superb Combi ins Rennen. Das neue Flaggschiff der Tschechen feiert im Jänner anläßlich der Vienna Autoshow sein Marktdebüt in Österreich und kostet ab 25.980 Euro. Damit ist der Combi nur 700 Euro teurer als die Limousine, aber zum Beispiel 2000 Euro günstiger als ein vergleichbarer VW. Von der Konkurrenz aus Köln und Rüsselsheim allerdings trennen ihn nur wenige hundert Euro.

Gleich lang wie die Limousine
Für den Einsatz an der Laderampe hat Skoda am Format des Superb nichts geändert. Weil schon die Limousine 4,84 Meter misst und der Radstand bei stolzen 2,76 Metern liegt, bietet die Plattform reichlich Potential für großzügige Platzverhältnisse: Obwohl Skoda nicht einmal alle Eleganz dem Litermaß geopfert hat und sich die Heckklappe noch schnittig in Fahrrichtung neigt, bietet der Combi deshalb schon bei aufrechten Sitzlehnen sehr respektable 633 Liter Laderaum. Und wer die Rückbank umlegt, bekommt bis zu 1865 Liter hinein.

Nützliche Details werten den Laderaum auf
Aber wie so oft sind es die Kleinigkeiten, die den großen Wagen auszeichnen: So gibt es natürlich auch bei Skoda einen doppelten Ladeboden, der die Fläche einebnet und gleichzeitig neugierige Blicke aussperrt. Die Gepäckraumabdeckung ist so konzipiert, dass man sie nur antippen muss und sie danach in zwei Etappen automatisch zurück fährt. Den Ladeboden kann man bei einigen Modellen ausziehen, und wer seine Siebensachen im Dunkeln zusammensuchen muss, kann die seitliche Leuchte auch heraus klipsen und als Taschenlampe benutzen. „Simply Clever“ steht eben nicht umsonst auf jedem Skoda-Plakat.

Luxus zum Economy-Preis
Weil sich die Tschechen längst vom Image des Billiganbieters verabschiedet haben, verwöhnen sie die Lademeister der Republik auf Wunsch mit mehr als einem Hauch von Luxus: Wie zum Beispiel im neuen T-Modell der E-Klasse kann man die Heckklappe deshalb auch elektrisch auf- und zuschwingen lassen. Ein Panoramadach versetzt die Hinterbänkler ins Open-Air-Kino, und zum ersten Mal gibt es bei Skoda jetzt auch ein schlüsselloses Zugangssystem. Wer dazu noch die von der Limousine bekannten Extras von Leder über Navi bis Xenon und obendrein noch den stärksten Motor bestellt, dürfte damit zwar nahe an die 50.000er-Grenze kommen. Doch selbst dann ist der Superb gemessen an der noblen Konkurrenz noch ein Schnäppchen: Statt eines voll ausstaffierten Luxus-Lasters gibt es dafür bei Mercedes, Audi oder BMW allenfalls das vergleichsweise nackte Basismodell.

Vier Vierzylinder- und ein V6-Motor im Angebot
Das elegante Design, das stattliche Format, die hochwertige Ausstattung und die edle Verarbeitung – all das legt beim Skoda tatsächlich den Vergleich mit den Premiummarken nahe. Doch spätestens beim Blick unter die Haube gibt sich der Aufsteiger vergleichsweise bürgerlich. Das Basismodell fährt deshalb mit einem gerade mal 1,4 Liter großen Vierzylinder, der aber mit Turbo und Direkteinspritzung immerhin auf 125 PS kommt. Darüber rangieren dann der 1,8-Liter-Benziner mit 160 und der 3,6 Liter große V6 mit 260 PS. Außerdem gibt es natürlich auch zwei Dieselmotoren. Beide haben zwei Liter Hubraum und kommen auf 140 bzw. 170 PS. Obwohl der stärkere der beiden Selbstzünder eindrucksvolle 350 Nm erreicht, braucht er ein wenig Anlauf und vor allem ordentlich Drehzahl, bis der immerhin 1,6 Tonnen schwere Kombi in Fahrt kommt: Man muss deshalb oft schalten und fest aufs Pedal treten, wenn man tatsächlich in 8,9 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und irgendwann mit 220 Sachen über die linke Spur rauschen möchte. Nur sind dann die 5,9 Liter aus dem Normverbrauch kaum mehr zu halten.

Gelassener Raumgleiter mit hoher Laufkultur
Aber der Superb will zumindest bis zum möglichen Debüt eines RS-Modells ja gar kein Renntransporter sein. Vielmehr gibt er den gelassenen Raumgleiter, der mit hoher Laufkultur und komfortablem Fahrwerk zum gemütlichen Langstreckenwagen wird: Egal ob Dienstreise oder Ferienfahrt – große Strecken verlieren damit ihren Schrecken.

Superb Combi und Yeti helfen Skoda in Zeiten der Krise
Mit dem Superb Combi endet vorerst die große Modelloffensive von Skoda, die auch die Superb Limousine und vor allem den kleine Geländewagen Yeti auf den Weg gebracht hat und den Tschechen jetzt als Anschub im schwierigen Markt dient. Zwar hat Entwicklungsvorstand Eckhard Scholz „noch jede Menge Ideen“ welche Modelle oder Varianten gut in die Palette passen würden. Doch gerade in Zeiten wie diesen sei auch das Nein-Sagen eine wichtige Übung. „Die Kunst ist, nur die Ideen umzusetzen, die einen wirklich weiter bringen.“

Auf der nächsten Seite sehen Sie die detaillierte Preisliste zum neuen Skoda Superb Combi

Skoda Superb Combi

Eine äußerst stattliche Erscheinung: De...  

Neben seiner schieren Größe ist der sch...  

Der Skoda Superb Combi beweist: maximal...  

DruckenSenden14.10.2009 von Thomas Geiger

 
1 von 2
 

Um diese Funktion zu nutzen, musst du eingeloggt sein.
Du bist noch nicht registriert? Geht ganz schnell und bringt jede Menge Vorteile!
Hier geht's zur » Registrierung

 
 

Newsletter
RSS