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VW T5: Facelift für den Bus der Busse

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Der neue VW T5 mit modifizierter Front, höherer Inneraumqualität und sparsameren Motoren. 
Vom praktikabel-robusten Pritschenwagen bis zur luxuriösen Großraumlimouine. Vom pragmatischen Familientransporter bis zum durchdachten Caravan. Diese schiere Bandbreite beschreibt nicht das Portfolio einer ganzen Marke, sondern eines einzigen Modells - des VW-Busses. Seit fast 60 Jahren bedient der voluminöse Wolfsburger fast jeden automobilen Anspruch. Acht Millionen Stück sind bislang produziert und verkauft worden. Allein die gegenwärtige Generation, der T5, wurde rund eine Million mal ausgeliefert. Dem ob der Krise nun etwas ins Stocken geratenen Absatz (- 30 %) begegnet Volkswagen nun mit einer gründlichen Überarbeitung des "Bulli": Die Optik wurde an die aktuelle VW-Design-DNA angepasst und der Innenraum aufgewertet. Die Pumpe-Düse-Brummis wurden gegen Common-Rail-Flüsterer ausgetauscht und der Verbrauch um bis zu 20 Prozent reduziert. Die (nicht gerade niedrigen) Preise sind dabei im Großen und Ganzen gleich geblieben.

Neues Front- und Heckdesign
Visuell lässt sich der neue T5 am leichtesten anhand der neuen Front ausmachen. Statt drei, zieren nun zwei Lamellen den Kühlergrill des T5, was eine etwas aufgeräumtere und klarere Optik bringt. Je nach Version und Austattung sind die Querstreben in mattem (Transporter, Caravelle Trendline und California Beach) oder glänzendem Schwarz (Caravelle Comfortline, Multivan und California Comfortline) gehalten. Die Topversion, der Multivan Highline, wurde mit Chromleisten behübscht. Die neuen Scheinwerfer tragen nun zu einem etwas markanteren Auftritt bei. Heckwärts gab es neue Rückleuchten und seitwärts  aerodynamisch optimierte Seitenspiegel, die nun auch die Funktion der Antenne in sich aufnehmen.

Innen: PKW-Feeling in allen Varianten
Nacktes Blech wird man im neuen T5 selbst in den rudimentärst ausgestatteten Versionen (Startline) vergeblich suchen - nix mehr mit spartanischer Transporter-Atmospähre. Neben der Kunststoff-Vollverkleidung sind nun auch weiß hinterlegte und chromumrandete Armaturen und der praktische Klapptisch im Fond. Dem bedienten Rücken schwerarbeitender Hackler schmeicheln nun neu konzipierte Sitze mit komfortoptimierter Polsterung.

Neue Diesel und 7-Gang-DSG
Schluss ist auch mit den Zeiten, in denen der T5 sein arbeitssames Gemüt mit dem Klang eines Traktors offensichtlich macht. Statt Pumpe-Düse kommen jetzt durchgängig Common-Rail-Diesel zum Einsatz, die sich akustisch hart an der Wahrnehmbarkeitsgrenze bewegen. Weiterer Vorteil der nun implantierten neuesten Selbstzünder-Generation ist ein reduzierter Verbrauch. Über die gesamte Dieselpalette hinweg verspricht Volkswagen ein Minus von 20 Prozent. Dazu trägt auch das nun im T5 erhältliche 7-Gang-DSG bei. Vom Start weg am 16. Oktober gibt es vier 2-l-Diesel. Bei den  84 und 102 PS starken Common-Railern gibt VW einen Durchschnittsverbrauch von 7,3 Liter und eine CO2-Emission von 193 Gramm an. Das nächststärkere Aggregat mit 140 PS schluckt 7,5 Liter und emittiert 198 Gramm Kohlendioxid. Die Top-Version, der 180-PS-Biturbo-Diesel schlägt mit 8,3 Liter Durchschnittsverbrauch zu Buche und das bei Beschleunigungswerten von 10 Sekunden auf 100 und Top-Speed von 190 km/h. Der Vollständigkeit halber sei noch das Otto-Minderheitenprogramm in Form eines Benziners mit 116 PS und einem Verbrauch von 10,4 Litern erwähnt.

Wenigstens nicht teurer
Die Befürchtung, das ohnehin hohe Preisniveau des T5 könnte durch diese Aufwertung noch weiter ansteigen erfüllt sich Gott sei Dank nicht. Der monetäre Aufwand für den Erwerb des VW-Lastenträgers bleibt in Großen und Ganzen gleich. Da und dort reduzieren sich die Kosten gar geringfügig. Der Einstand für Gewerbetreibende beginnt bei 19.490 Euro netto für den "Jubiläums-Bulli", der anläßlich des eine Millionsten T5 bis Jahresende exklusiv für österreichische Kunden angeboten wird. Von da an geht die Preiskurve steil bergauf: Den Multivan Startline gibt es mit dem 84-PS-Einstiegsdiesel ab 33.642 Euro brutto. In der Top-Austattung mit 180 PS, DSG, Allradantrieb und Highline-Ausstattung kommt der Multivan auf einen Preis ab 69.493 Euro.
 

   
 

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DruckenSenden22.09.2009 von Christian Zacharnik

 

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