Skoda Yeti: Der Erfolgsgarant
Hübsch, technisch on top und preiswert: Mit dem Yeti schlägt Skoda ein neue, vielversprechendes Kapitel in seiner Erfolgsstory auf.

Skodas sympathischer Kompakt-SUV feiert am 18. September Markteinführung. Die Preise beginnen bei 18.980 Euro.
Mit seinem geflügelten Pfeil im Marken-Emblem trifft Skoda derzeit beständig ins Schwarze: Der im vergangenen Jahr neu erschienene Octavia rangiert auf dem dritten Platz der meistverkauften Autos Österreichs. Der neue Fabia hat sich innerhalb von nur eineinhalb Jahren den sechsten Platz in diesem Ranking erarbeitet. Der Skoda Superb sahnt eine Auszeichnung nach der anderen ab (Großer Österreichischer Automobilpreis des ARBÖ) und wird in der internationalen Auto-Presse hoch gelobt. Bei diesen Vorbildern lastet auf dem Yeti als jüngstes Mitglied in der Skoda Familie ein enormer Erfolgsdruck, dem er, wie erste autonet-Testfahrten beweisen haben, locker standhalten kann.
Der Preis ist heiß
Da ist zum einen das traditionell ganze große Atout der tschechischen VW-Tochter: Der Preis. Der Skoda Yeti ist in der frontgetriebenen Version mit dem 105 PS starken 1.2 TSI bereits ab 18.980 Euro zu haben. Die 4x4-Variante mit dem 110-PS-2.0 TDI kommt auf 24.980 Euro und ist damit rund 6.000er günstiger als der vergleichbare Einstiegs-Tiguan. Auch der Kia Sportage muss sich dem Yeti geschhlagen geben. Der Korea-Konkurrent kostet mit 2,0 CRDi und 4WD
dreieinhalb Tausender mehr.
Sanfter Auftritt
Punkto Optik meistert Skoda seinen Einstieg in die Kompakt-SUV-Klasse bravourös. Der Yeti verkneift es sich, in diesem, ob der CO2-Problematik in Verruf geratenem Segment mit martialischem Auftritt zu provozieren. Stattdessen weiß der Tscheche mit sanften Rundungen und einer freundlich lächelnden Visage zu entzücken. Dazu kommt, dass der Yeti mit einer Länge von 4,22 und einer Höhe von 1,70 Metern von den meisten seiner Mitbewerbern überragt wird. Das beschert ihm zusätzliche Wertungspunkte beim Einsatz in urbanen Gefilden. Befürchtungen, das ginge zu Lasten des Raumangebots, fegt der Yeti locker vom Tisch: Mit einem Ladevolumen von 510 (ohne Reserverad) bis 1.760 Liter braucht der Kompakt-SUV keine Vergleiche zu scheuen.
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Offroad kein Blender
Das gilt auch für die Geländetauglichkeit: 18 Zentimeter Bodenfreiheit, kurze Überhänge und ein Allrad-System mit variabler Kraftverteilung (Haldex-Kupplung) reichen selbst für mittelschweren Offraod-Einsatz allemal. Zudem verfügt der 4x4-Yeti serienmäßig über einen Antriebsschlupfregelung, elektronisches Sperrdifferenzial und einen Bergabfahrassistenten. Herz, was willst du mehr?
Pkw-Feeling
Ruppig geht es auf befestigten Straßen trotz der guten Offroad-Kompatibilität keineswegs zugange. Dem Yeti ist ausgewachsenes Pkw-Feeling eigen. Die erhöhte Sitzposition gewährt gute Übersicht, ohne allerdings den unmittelbaren Kontakt zur Fahrbahn zu beeinträchtigen. Der hohe Aufbau macht selbst in schnell gefahrenen Kurven keine Probleme.
Alle Motoren im Überblick
Zum Marktstart am 18. September stehen fünf Motorisierungen zur Verfügung: zwei Benziner und drei Diesel. Das kleinste Aggregat, den 1.2 TSI mit 105 PS gibt es nur in Verbindung mit Frontantrieb. Der Verbrauch wird mit 6.6 Liter auf 100 Kilometer beziffert. Den Einstieg ins Selbstzünder-Programm markiert der 2.0 TDI mit 110 PS und einem Durchschnittsdurst von 5,3 (4x2) und 6,0 Liter (4x4). Der stärkste Benziner ist der 1.8 TSI mit 160 PS (Verbrauch: 8,0 Liter). Die Diesel-Phalanx bildet der 2.0 TDI mit 140 und sein Hubraum-Zwilling mit 170 PS (beide 6,1 l/100km). Ab Mitte 2010 gesellt sich zu den manuellen 5- und 6-Gang-Getrieben noch ein 7-Gang-DSG.
01.09.09 von Christian Zacharnik