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autonet.at

Renault Wind: Erfrischend unkonventionell

Als Roadster-Coupé bezeichnet Renault seinen jüngsten Wurf und propagiert den Slogan „Fun to Drive“. Ob das zutrifft hat sich autonet.at bei der ersten Ausfahrt an der Cote d´Azur angeschaut.

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Der Renault Wind ist ab sofort ab 16.990 Euro zu haben. Die 133 PS starke Top-Version kostet 20.790 Euro  
Für schräge Mobile abseits der Konvention ist Renault immer gut. Man erinnere sich an den Avantime oder zuletzt auch an den Kangoo Bebop. So sympathisch der Hang der Franzosen zu Unorthodoxem auch ist, von großartigem Erfolg waren und sind die Normbrecher nicht gekrönt. Der Avantime wurde nach nur drei Jahren Bauzeit eingestellt (2001 bis 2003) und der Bebop fristet ein vom Kunden äußerst unbeachtetes Dasein. Entmutigen lassen sich die Pariser davon allerdings nicht und stellen ein weiteres, den Mainstream konterkarierendes Fahrzeug auf vier Räder: den Wind. Und siehe da: die Formel, so scheint es, dürfte diesmal aufgehen. Das kleine, frische, fröhliche Roadster-Dings hat das Zeug, sich in die Herzen der Kunden zu fahren – nicht zuletzt dank eines erschwinglichen Einstiegspreises von 16.990 Euro.

Etwas gewöhnungsbedürftig
Freilich, der erste Anblick mutet schon ein bisschen, sagen wir mal, eigentümlich an. Vorne gibt der Wind mit seinen weit zur A-Säule reichenden, großen Scheinwerfern und dem großem Kühlerschlund die derzeitige Design-Linie der Marke wider. Eine gut dosierte Aggressivität ist dem Antlitz nicht abzusprechen. Etwas gewöhnungsbedürftig sind, von der Seite betrachtet, die Türen mit hoher Schulterlinie, die bei der B-Säule einen Aufwärtsschwung machen. Das hintere Drittel erinnert mit seinen flach nach hinten abfallenden seitlichen Verstrebungen stark an das Honda CRX Cabrio Anfang der 90er-Jahre.

Einfach und schnell
Der hohe Karosserieaufbau des Hecks wird durch den ebenso einfachen wie genialen Verdeckmechanismus bedingt. Nach manueller Entriegelung schwingt das Dach auf Knopfdruck ähnlich einer umgeblätterten Buchseite nach hinten und verschwindet in einem Zwischenabteil am Kofferraumdeckel (bis zu einem Tempo von 30 km/h). Das hat mehrere Vorteile: Zum einen wiegt das einteilige Dach erheblich weniger als das mehrteilige Faltverdeck etwa im Megane CC. 22 Kilo stehen hier einem Zentner gegenüber. Ein weiterer Vorzug des simplen Mechanismus liegt in der Schnelligkeit: Der Wind verwandelt sich innerhalb von nur 11 Sekunden in einen Roadster und wieder zurück. Das ist doppelt so schnell wie im bereits angesprochenen viersitzigen Konzernkollegen. Der Überdrüber-Clou aber ist, dass das erhebliche Kofferraumvolumen von 270 Litern bei geöffnetem Dach unangetastet bleibt. Dieser Umstand macht den Wind zu einem ausgesprochen alltagstauglichen Fun-Mobil.

Wie sich der Renault Wind fährt lesen Sie auf der nächsten Seite.

Renault Wind: Schon gefahren

Der etwas andere Roadster: autonet am S...  

Das kleine, frische, fröhliche Roadster...  

Die Optik ist auf den ersten Blick etwa...  

DruckenSenden08.07.2010 von Christian Zacharnik

 
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