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Mégane R.S.: Einstiegsdroge

Kompromisslose Rennmaschine made in France: Der 250 PS starke Mégane R.S. in athletischer CUP-Ausführung geriert sich im autonet.at-Intensivtest als hochpotente GTI-Alternative zum Kampfpreis.

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250 PS treffen auf ein Kampfgewicht von 1.400 Kilo und ein wahrlich rennsporttaugliches Fahrwerk. Das Ergebnis: Fahrspaß in Reinkultur. 
Bei Renault gibt es eine Sportabteilung mit echten Racing-Spirit: In der Kompaktklasse sind heute viele Sportler unterwegs, aber am radikalsten sind wieder einmal die Franzosen. Wenn man den Mégane Renault Sport (zu Ehren der Sportabteilung Renault Sport wurde der Name umgedreht) in der Normalversion ordert, bekommt man einen GTI-Konkurrenten, der sich neben der Fahrdynamik auch dem Alltag verpflichtet fühlt. Mit einem Premium-Paket und sogar einem Panoramaglasdach kann man die elegante Seite noch betonen. Wenn aber wie beim Testauto das optionale Cup-Paket an Bord ist, wird aus Mégane R.S. ein Sportwagen zum Spartarif, der sogar auf der Rennstrecke mitmischt.

Böser Bube
Schon das Design des R.S. ist wilder als bei der Konkurrenz: Die Sportversion profitiert vom lässigen Look des Mégane Coupe, das einen eigenen Stil verfolgt, statt einfach nur zwei Türen wegzulassen. Beim R.S. kommen die böse Front mit Spoilerlippe im F1-Stil, breiteren Kotflügeln und Schweller dazu. Die Anbauteile sehen speziell seitlich ein wenig nachgerüstet aus – aber das ist die Sache wert, der Gesamtauftritt könnte sportlicher nicht sein! Wechsel in den Innenraum: Wie beim normalen Mégane ist das Armaturenbrett eher schlicht, aber mit hochwertigen Materialien gestaltet. Besonders beim Cup-Paket machen aber die Sportsitze den Anspruch klar, mit den optionalen Gelb-Akzenten wird es ziemlich flashig. Das integrierte TomTom-Navi ist günstig, aber nicht besonders hübsch. Ein cooles Feature ist der Cup-Monitor, mit dem man Rundenzeiten messen und speichern kann.

Hardbody
An den roten Bremssätteln erkennt man die Fahrer, die es wirklich ernst meinen: Sie sind Erkennungsmerkmal für das Cup-Paket, dessen Name kein Schwindel ist. Tatsächlich ist das Cup-Fahrwerk richtig hart, ohne aber die Alltagstauglichkeit völlig aufzugeben. Gute Arbeit der Renault Sportabteilung! Die breiteren Reifen mit speziellen Michelin-Pneus und die Brembo-Bremsen verschärfen zusätzlich. Dazu gibt es Recaro-Sportsitze, die perfekt sitzen und gut ausschauen. Viel Aufwand steckt in einer Sport-Vorderachse, die die Lenkachse von der Feder-/Dämpfereinheit abkoppelt, nur konsequent ist daher das Sperrdifferenzial.

Kurvenjäger
Der Mégane macht viel aus diesem Top-Equipment: Eine neutrale Abstimmung und herrlich direktes Einlenken machen ihn agil. Das Gripniveau und damit die Kurvengeschwindigkeiten sind in der Klasse absolute Benchmark, die Traktion ist ebenso gut. Bei dieser Performance könnte der Turbomotor mit 250 PS sogar noch etwas mehr Punch haben, manchmal wird man vom roten Drehzahlbereich überrascht und muß sich beeilen zu schalten. Das Sechs-Gang-Getriebe ist gut abgestuft und angenehm zu schalten.

Fazit
Autos vom Schlage eines Mégane R.S. sind dünn gesät: Den Platz streitig machen können dem gallischen Rennsportler höchstens noch der Golf GTI oder der Ford Focus RS. Ersterer liegt mit einem Preis ab 30.010 Euro zwar in etwa gleichauf mit dem Mégane R.S. (ab 30.090 Euro), bringt aber 40 PS weniger auf die Vorderräder und spielt auch punkto raceabiler Abstimmung nicht ganz in der Liga des Franzosen. Diesen Vorwurf kann man dem 55 PS stärkeren Kölner Heißsporn Focus RS nicht machen, dafür schlägt dieser mit rund 10.000 Euro mehr ein doch um einiges größeres Loch ins Börsel. Ergo: Der Mégane R.S. hat punkto Kompromisslosigkeit und Preis ein absolutes Alleinstellungsmerkmal am Markt.

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DruckenSenden20.09.2010 von Fabian Steiner

 

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