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Porsche Cayman S: 190-60-190

Hütet euch, Ihr Motorräder und kleinen giftigen Sportwagen! Vorsicht, ihr Muscle-Cars und Power-Cabrios! Hier kommt ein neuer Kurvenstar mit Traummaßen, ein automobiler Sexgott für die schnelle Nummer

Porsche Austria
Alarmstufe Rot: Sitzt man erst einmal im Porsche Cayman S gerät alles andere in Vergessenheit.  
Walter Röhrl ist unverdächtig, vor allem im Tatbestand der Schönfärberei. Er fungiert zwar als Cheftester und Gallionsfigur von Porsche, zudem kennt man ihn als Liebhaber des Neunelfers, aber wenn’s nicht passt, dann muss es gesagt werden. Das verlangt der Bayer in ihm.

Konsequenterweise muss der Schluss auch umgekehrt gelten: Wenn Röhrl begeistert ist, dann mit gutem Grund. Und den gibt es hier, beim Cayman S, denn das Coupé ist in sportlicher Hinsicht das sensationellste Porsche-Modell seit Jahren.

Ein Boxster, der ein festes Dach bekam
Dabei klingt die eigentliche Entstehungsgeschichte recht profan: Im Grunde ist der Cayman ein Boxster, der ein festes Dach bekam, das klingt zum Gähnen. Ist es aber nicht. Denn durch die steifere Struktur kann der Boxster nun endlich zeigen, was für ein fantastischer Sportwagen in ihm steckt. Und durch gezielten Technologietransfer vom Neunelfer ist nun so viel Chili in Motor und Fahrwerk, dass man nicht mehr an den Boxster denken mag, auch nicht an einen Neunelfer, sondern im Grunde an gar nichts mehr.

Man will das Hirn ausknipsen und die Instinkte auf Alarmstufe Rot stellen, man will den Boxer brüllen hören, ihn durch Überdrehen auf die Stufe der eigenen Befindlichkeit befördern; man will gierig zwischen den sechs Gängen wählen und das Gaspedal mit der Kraft vieler Männer gegen die Spritzwand pressen; man will Kurven nehmen, wie noch nie zuvor Kurven genommen worden sind, kurz: man ergeilt im Lichtkreise seiner eigenen Besessenheit.

Agil und gutmütig
Warum wir dabei Walter Röhrl ins Spiel gebracht haben? Nun, weil wir etwas Gewagtes behaupten wollen, das mit der Rückendeckung seiner Erfahrung Gewicht bekommt. Nämlich: Der Cayman S ist schneller als ein Neunelfer. Natürlich nicht unter allen Bedingungen, auf der Rennstrecke bleibt der Neunelfer dank besserer Traktion mehr Leistung und des Sperrdifferenzials knapp vorne. Aber auf engen, kurvigen Landstraßen, mit wenig Übersicht und vielen Überraschungen, da ist der Cayman S unschlagbar.

Verantwortlich dafür ist die weitaus günstigere Gewichtsverteilung dank Mittelmotor. Sie macht den Cayman einerseits agiler, andererseits gutmütiger, beides entscheidende Vorteile, wenn aus einer engen Kurve plötzlich eine noch engere wird. „Zudem ist die Vorderachse unfassbar gut“, sagt Walter Röhrl. „Sie bleibt neutral bis in Bereiche, vor denen sogar ich Respekt habe.“

Wie das Handling des Porsche Cayman S seinen Fahrer in Trance versetzt und wieso wir zu Ehren von Walter den Großen ein bayrisches Bier trinken. Weiter auf der zweiten Seite.

DruckenSenden30.06.2009 von Peter Schönlaub

 
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