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Bitte lächeln: Radar blitzen von vorne

Ab Ende September wird es nun auch für ausländische Autofahrer ernst. Auf Österreichs Autobahnen werden Radar-Geräte installiert, die Raser auch von vorne ablichten, um speziell Temposünder aus Deutschland belangen zu können.

HERBERT PFARRHOFER / APA / picturedesk.com
Künftig sollen Temposünder in Österreich von vorne geblitzt werden. 
2008 kassierte die Asfinag allein durch Temposünder 54,7 Millionen Euro. Im kommenden Jahr dürfte dieser Betrag noch um ein vielfaches höher werden. Nicht nur, dass seit 1. September die Strafen erhöht wurden, wird es in Zukunft nun auch Radar-Kameras geben, die Raser von vorne blitzen. Damit können auch ausländische „Möchtegern-Schumis“, speziell jene aus Deutschland, zur Kasse gebeten werden.

Drei dieser neuen Kameras, die aussehen wie normale Verkehrsüberwachungskameras und damit perfekt getarnt sind, wurden bereits im August für Tests installiert: Eines in Tirol, eines in Oberösterreich und ein weiteres im Großraum Wien. Jenes auf der A12 in Tirol gehört allerdings schon wieder der Vergangenheit an, da ein 19-Jähriger Österreicher sprichwörtlich „ins Radar gefahren“ ist.

Ab Oktober wird scharf geschossen
Zurzeit befinden sich die rund 10.000 Euro teuren Geräte noch in der Testphase, doch wenn alles planmäßig läuft, schießen sie bereits ab Ende September scharf. Die Polizei verfügt damit künftig über drei Fotos: Zwei von hinten und ein weiteres von vorne. Bei Rasern mit ausländischen Kennzeichen werden die Front-Bilder mitgeschickt, um es den Behörden möglich zu machen, den Lenker zu belangen.

Bei den Behörden hofft man mit dieser neuen Technologie den ausländischen Rasern endlich einen Riegel vorschieben zu können. Denn zurzeit ist unter vorgehaltener Hand die Rede davon, dass auf manche Radar-Boxen 80 Prozent nichtösterreichische Kennzeichen zu sehen sind. Und diese 80 Prozent kommen großteils ungeschoren davon. Bleibt zu hoffen, dass die höheren Verkehrsstrafen und die neuen Radar-Kameras die Raser zur Vernunft bringen.

DruckenSenden14.09.2009 von Raphael Pikisch

Polizei & Co.
Seit 1. September 2009 sind auf Österreichs Straßen neue Verkehrsstrafen in Kraft. Temposündern und...
 

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