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Peugeot 208 1.6 e-HDi 115: Kleiner Revoluzzer

Kleiner, lieblicher und sparsamer, so präsentiert sich der Nachfolger des Peugeot 207, der 208, im autonet.at-Intensivtest.

zur FotoshowChristoph Adamek/autonet.at
Den günstigsten 208er gibt's ab 12.200 Euro. Das getestete Topmodell Allure mit 115 PS-Diesel steht ab 20.100 in der Liste. 
Trotz steigender Spritpreise bedrängt uns das Gefühl, die Parklücken der Stadt werden immer rarer. Vielleicht liegt’s an den vielen Carsharing-Angeboten, die derzeit die Hauptstadt überrollen. Vielleicht aber auch an den Umsteigern, die ihr Auto unter der Woche stehen lassen, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu fahren, den geliebten vierrädrigen Freund jedoch für Familienausflüge am Wochenende benötigen. Weder das eine noch das andere scheint der Weisheit letzter Schluss. Und trotz der nicht lichter werdenden Wiener Parkplatzsituation, machte das City-cruisen und Lücken suchen mit dem zuletzt getesteten Stadtfloh, Peugeot 208, äußerst viel Spaß.

Sportsocken
Denn ein herausragend angenehmes Merkmal des Test-208, war die unaufgeregte Leichtigkeit, mit der er sich durch die City bugsieren lässt. Dazu tragen sicherlich die passperfekten Sitze, die fast schon Sportcharakter aufweisen, die für einen Franzosen ungewohnt direkte Lenkung und das knackige Getriebe, bei. So knackig sich das Schaltwerk präsentierte, das Wechseln der Gänge wurde dennoch zur Mutprobe. Bereits bei knapp unter zehn Grad Außentemperatur, ist keinem der Griff an den eiskalten Vollalu-Schaltknauf zuzumuten. Ein Sportsocken erweist hier gute Dienste als Verhüterli. Dem deutlich sportlichen Charakter des 208, ähnelt auch der Tritt aufs Gaspedal. Zumindest, wenn, wie in unserem Fall, der 115 PS starke 1,6 Liter-Vierzylinder unter der Motorhaube werkelt. Bei stets klanglicher Zurückhaltung schiebt der Diesel ab rund 1800 Umdrehungen ordentlich an. Dann steht auch das volle Drehmoment von 270 Nm an der Vorderachse zur Verfügung und zieht den Franzenzwerg in knapp unter 10 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Sparsames Kerlchen
Dabei begnügte sich der 208 im zweiwöchigen Test mit ziemlich genau 5 Liter je 100 Kilometer. Möglich macht diesen Respektwert nicht nur die schnelle Start-/Stopp-Automatik, sondern unter anderem auch der große Gewichtsverlust gegenüber seinem Vorgänger: Stolze 110 Kilogramm – bei einem Gesamtgewicht von knapp über 1100 kg ein sehr akzeptabler Wert. Aber nicht nur die Ingenieure durften reduzieren, auch die Designer – nämlich die Außenmaße. In allen drei Dimensionen zeigt sich der 208, gegenüber dem 207, kleiner. Die Länge ging um sieben, die Breite um zwei und die Höhe um einen Zentimeter zurück.

Ausreichend Platz
Dennoch scheinen die Platzverhältnisse nicht gelitten zu haben. Klar, auf der Rückbank fühlen sich auf Dauer nur Kinder bis 1,60 Meter Körpergröße wohl, für Kurzstrecken ist jedoch auf allen fünf Plätzen auch für Erwachsene ausreichend Bein- und Kopffreiheit vorhanden. Einzig das in der Liste nicht angekreuzte Kästchen bei „5-türig“, konnten wir nicht verkraften. Erst recht nicht, nach dem Blick in die Aufpreisliste. In der von uns gewählten Topausstattung Allure, kosten die beiden Fondtüren nämlich gerade einmal 50 Euro mehr! Ob 3- oder 5-türig, der Kofferraum fasst immer mindestens 285 Liter. Werden die 60:40 geteilten Rücksitzlehnen umgelegt, sind’s bis zu 1076 Liter.

Fazit & Preis
Mit dem 208 hat Peugeot ein äußerst attraktives Gesamtangebot auf die Räder gestellt. Er fährt sich einwandfrei, zeigt sich beim Verbrauch von seiner besten Seite und bietet ausreichend Platz. Zudem stellt der Preis der getesteten Version mit 22.858 Euro in Anbetracht der reichlich vorhandenen Sonderausstattung – vom Navigationssystem (648,96 Euro) über das Panoramaglasdach (661,44 Euro) bis hin zur rückwertigen Einparkhilfe (336,96 Euro) und elektrisch anklappbaren Außenspiegel (87,36 Euro) – ebenfalls keine unüberwindbare Hürde dar. Ein sehr angenehmer Zeitgenosse also, dieser charmante 208.

Peugeot 208 1.6 e-HDi: Kleiner Revoluzzer

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Ein herausragend angenehmes Merkmal des...  

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DruckenSenden12.12.2012 von Raphael Gürth

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