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Opel Adam: Mission Style

Aufgepasst Mini, DS3 und Co! Mit dem Adam mischt Opel die Welt der Kleinwagen auf. Was die Stärken und die Schwächen des Rüsselsheimers Winzling sind, steht im ersten Test.

zur FotoshowOpel
Für etwas unter 12.000 Euro wird der stylische Kleinwagen zu haben sein. 
Achtung, jetzt kommt Adam. Über den Namen des neuen Kleinwagens von Opel sind schon so ziemlich alle Witze gemacht worden. Doch wenn der 3,70 Meter kurze Zweitürer Anfang nächsten Jahres für Preise knapp unter 12.000 Euro endlich in den Handel kommt, wird den anderen das Lachen schon vergehen. Denn selten in den letzten Jahren war ein Auto von Opel so konsequent und durchdacht wie der kleine Bruder des Corsa. Weil es für all die vernünftigen Transportaufgaben neben dem Corsa auch noch den Meriva und den gern vergessenen Agila gibt, muss er sich mit so nebensächlichen Dingen wie der Transportkapazität und der Raumausnutzung erst gar nicht abgeben und konzentriert sich auf das, was bei der jungen Kundschaft in den großen Städten am meisten gefragt ist: Die Lust am Leben, viel Farbe und Individualität. Genau wie die erklärten Konkurrenten Mini, Fiat 500, Citroen DS3 und Audi A1 ist der Adam deshalb ein Charakterdarsteller mit viel Charisma.

Wunderbar wendig mit City-Servolenkung
Aber der Adam ist im Gegensatz zu vielen anderen Kleinwagen auch ein ernsthaftes Auto, und nicht nur ein modischer Blender. Denn mit der soliden technischen Basis des noch immer sehr ordentlichen Corsa wirkt der Benjamin aus Rüsselsheim auf der Straße richtig erwachsen. In der Stadt ist er wunderbar wendig, surft förmlich durch den dichten Verkehr und findet fast überall noch einen Parkplatz. Weil das Auto vor allem nach hinten nicht eben übersichtlich ist, hilft dabei neben den üblichen Sensoren auf Wunsch sogar ein Rangier-Roboter. Und damit auch zierliche Frauenhände kräftig zupacken können, gibt es ähnlich wie beim Fiat 500 eine City-Funktion für die Servolenkung, die auf Knopfdruck so leuchtgängig wird wie bei einer Play-Station. Mit Fahrgefühl hat das dann nicht mehr viel zu tun, dafür kann man den Adam so buchstäblich um den kleinen Finger wickeln.

Klein und flott
Mit einem Kleinwagen durch die Großstadt – das ist in fast jedem Auto ein Vergnügen. Doch mit dem Adam hört der Spaß am Ortsschild nicht auf. Vor allem, wenn man das Sportfahrwerk samt den 18-Zöllern bestellt, wirkt der Kleine richtig erwachsen. Liegt satt auf der Straße und schnürt flotter durch die Kurven, als man es ihm zutrauen würde. An den Mini kommt er vielleicht nicht ran; aber den Fiat 500 lässt er dabei weit hinter sich.

Vom alten Schlage
Was dem Adam zum ganzen Glück noch fehlt, sind ein paar modernere Motoren. Denn zum Start gibt es nur die etwas angestaubten Vierzylinder, die man schon aus Corsa & Co kennt. Moderne Turbo-Direkteinspritzer mit geschrumpften Hubräumen und gesteigerter Effizienz kommen erst in frühestens 18 Monaten und Diesel sind wie mittlerweile so oft in dieser Klasse gar nicht vorgesehen. Stattdessen schürt Opel schon mal die Hoffnung auf eine sportlichere Variante. Die muss vielleicht nicht gleich ein OPC-Logo tragen, könnte aber 150 PS oder ein bisschen mehr haben.

Getrübter Sparspaß
Bis dahin bleibt es bei drei Benzinern 1,2 oder 1,4 Litern Hubraum und 70 bis 100 PS, mit denen Geschwindigkeiten zwischen 165 und 185 km/h möglich sind. Klar, ist das nicht schlecht für einen Kleinwagen, der die meiste Zeit ohnehin nur zwischen Studentenwohnheim, Kindertagesstätte, Einkaufszentrum und Kita unterwegs ist. Aber wer den Spaß auch vor der Stadt genießen will, der muss zumindest den mittleren Motor mit seinen 87 PS ordentlich ausdrehen und mit einem schweren Gasfuß bei Laune halten. Dann allerdings wird der Vierzylinder ziemlich präsent, weil ihm der sechste Gang fehlt, und den Normverbrauch von 5,1 Litern (mit optionaler Start-Stopp-Automatik) kann man dann auch vergessen.

Opel Adam: Jüngster Spross der Familie

Achtung, jetzt kommt Adam. Über den Nam...  

Denn selten in den letzten Jahren war e...  

Die Lust am Leben, viel Farbe und Indiv...  

DruckenSenden06.11.2012 von Thomas Geiger

 
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