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Opel Astra GTC: Gute Beinarbeit!

So, die pragmatische Seite des Astra ist erstmals abgehakt. Jetzt wird’s langsam lustiger. Den Anfang macht der neue GTC. Ober das Rüsselsheimer Coupé das Zeug zum ernsthaften Sportler hat, haben wir uns in einem ersten Test auf Mallorca angeschaut.

zur Fotoshow
Der Opel Astra GTC feiert Anfang 2012 seinen Marktstart in Österreich. Die Preise starten bei 18.990 für den Einstiegs-GTC mit 100 PS. Lustig wirds aber erst in höheren Sphären - preislich wie leistungsmäßig 
Die Euphorie, mit der die Mannen aus Rüsselheim auf Mallorca ihren jüngsten Wurf präsentieren ist erfrischend. Untermalt von den Klängen der eigens für den Astra GTC zusammengestellten Compilation betreten die ansonsten nicht gerade vor Ausgelassenheit sprühenden Entwickler für ihre Verhältnisse durchaus beschwingt die Bühne um dann Sprüche von sich zu geben wie „Skupturale Form trifft auf deutsche Präzision“, „Emotion pur, weil langweilige Autos gibt es genug“. Ob das Ding dann tatsächlich derart rassig ausgefallen ist, haben wir uns bei ersten Testkilometern entlang der an Kurven und Schönheit reichen Westküste der Baleareninsel angeschaut.

Scharf geschnitten
Verharren wir an der Oberfläche. Das, was Autofahrer ab Anfang nächsten Jahres in ihrem Rückspiegel zu sehen bekommen ist durchaus angetan Respekt einzuflößen. Mit aggressivem Blick, tiefer Schürze, breiter Spur und muskulösen Flanken macht der GTC schnell klar, was Sache ist, oder zumindest sein soll. Wenn das Sportcoupé dann links vorbei zieht, offenbart er seine dynamisch gezeichnete Silhouette um schließlich zum Finale Grande anzusetzen – dem Heck. Diese Ansicht ist den Deutschen nämlich ganz besondern fein gelungen: modern, knackig und gut proportioniert, ohne den prolligen Haudrauf zu markieren. Insgesamt ist der GTC fünf Zentimeter länger als der fünftürige Astra, dem Asphalt einen Zentimeter näher, vorne drei und hinten vier Zentimeter breiter in der Spur.

Trainierte Beinmuskulatur
Diese Modifikationen in den Abmessungen sind aber nur die Vorhut einer langen Liste an der Dynamik Vorschub leistenden Ingredentien. Den Spot richtet Opel dabei eindeutig auf die sogenannte High Performance Strut, zu Deutsch: Hochleistungsfederbein-Vorderradaufhängung. Eigenheit dieses dem Rennsport entlehnten Bauteils ist, dass sich beim Einlenken nicht das ganze Federbein dreht, sondern nur der Achsschenkel. Das wiederum reduziert die Lenkkrafteinflüsse und sorgt sowohl für optimierte Straßenlage, als auch ein präzises und ausgeglichenes Lenkverhalten. Letzteres wird noch zusätzlich durch eine sehr gut abgestimmte und feinen Response gebende elektrische Servolenkung ergänzt.

Zu Befehl!
Bei der Abstimmung des Fahrwerks des GTC ist den Rüsselsheimern ein guter Kompromiss zwischen Alltagstauglichkeit und sportivem Gebaren gelungen. Soll heißen: weder haut´s einem die Plomben aus dem Gesicht, noch fühlt man sich verschaukelt. Um die Charakteristika schärfer zu definieren, stehen dank serienmäßigem FlexRide die per Knopfdruck zu aktivierenden Optionen „Sport“ und „Tour“ zur Verfügung. Während ersterer Modus den GTC merklich strafft, verwandelt ihn zweiterer in einen hoch konzilianten Gleiter.

Opel Astra GTC: Gute Beinarbeit!

Die pragmatische Seite des Astra ist er...  

Das, was Autofahrer ab Anfang nächsten ...  

Mit aggressivem Blick, tiefer Schürze, ...  

DruckenSenden11.11.2011 von Christian Zacharnik

 
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