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Opel geht doch an Magna

Opel geht doch an Magna

Opel
Die Zukunft von Opel liegt nun bald auch in österreichischer Hand. 
Nach einem wochenlangen Hinhaltespiel hat sich General Motors heute bereit erklärt, das Übernahmenangebot für Opel von einem Konsortium um den austro-kanadischen Zulieferkonzern Magna zuzustimmen. Zuvor hatte es noch danach ausgesehen, dass sich GM doch nicht von seiner deutschen Tochterfirma trennen wolle. Am Ende der Verhandlungen, die sich über mehrere Wochen gezogen haben, steht aber nun der Zuschlag für Magna und seine Partner, darunter die russische Sberbank. Damit hat sich am Ende der Wunschkandidat der deutschen Regierung durchgesetzt.

General Motors gibt 65 Prozent seiner Anteile ab
Für die endgültige Zusage stellt General Motors noch einige Forderungen, die laut Bundeskanzlerin Merkel aber „beherrschbar und verhandelbar“ sind. Das endgültige Ergebnis inklusive der Entscheidung der Opel-Treuhandgesellschaft und der Gewerkschaften dürfte also in wenigen Wochen stehen. Die Eckdaten des Verkaufs stehen aber fest. General Motors wird sich von 65 Prozent seiner Anteile an Opel trennen. 55 Prozent gehen an das Magna-Konsortium, 10 Prozent erhalten die Opel-Mitarbeiter. Mit den verbleibenden 35 Prozent bei GM steht auch fest, dass Opel weiterhin mit der amerikanischen Mutter verbunden bleiben wird. In erster Linie betrifft das die globale Produktentwicklung, bei der alle Beteiligten vom Technologie- und Ressourcenaustausch profitieren. Magna hat zwar in seinem Angebot den Erhalt aller vier Opel-Produktionsstandorte in Deutschland garantiert. Zu einem deutlichen Stellenabbau wird es aber trotzdem kommen.

DruckenSenden10.09.2009 von Thomas Weibold

 

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