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Opel Flextreme GT/E: Strom für die Oberklasse

Mit einer elektrisierenden Studie gibt Opel in Genf einen Ausblick auf ein mögliches Oberklasse-Modell mit Elektroantrieb.

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Nach den wirtschaftlichen Turbulenzen will Opel wieder positive Schlagzeilen schreiben. Die spannend gestaltete Studie Flextreme GT/E mit vorausweisendem Elektroantrieb ist ein solches Beispiel. 
Der Ampera ist noch nicht einmal auf dem Markt, da spinnt Opel den Faden der elektrischen Mobilität schon weiter: Zum Genfer Salon rücken die Hessen deshalb die Studie Flextreme GT/E ins Rampenlicht und zeigen mit einem ebenso leidenschaftlichen wie leistungsstarken Coupé-Konzept, dass alternative Antriebe auch in der Oberklasse Platz haben und Besserverdiener auch in einer grünen Zukunft nicht auf Lust und Luxus verzichten müssen.

Zur Batterieladung an die Steckdose, dank Benzinmotor 500 km Reichweite
Wie der vergleichsweise biedere Ampera fährt deshalb auch der immerhin 4,70 Meter lange Flextreme mit einem Elektromotor, der seinen Strom aus einem Lithium-Ionen-Akku holt, den man auch daheim an der Steckdose laden kann. Erst wenn die Batterie nach bis zu 60 Kilometern zur Neige geht, startet automatisch ein kleiner Benziner, der allerdings nie die Räder antreibt. Sondern ständig im idealen Betriebspunkt gehalten und mit konstanter Drehzahl betrieben, hält er einen Generator auf Trab, der wie ein Notstromaggregat während der Fahrt den Akku lädt. Damit sinkt in der Berechnung von Opel der Verbrauch auf kaum mehr als 1,5 Liter, und der CO2-Ausstoß fällt unter 40 g/km. Und anders als bei reinen Elektroautos muss niemand Angst vor dem Ende der Reichweite haben: Sie liegt, dem Benzintank für die bordeigene Stromfabrik sei dank, bei mehr als 500 Kilometern.

Studie schafft 200 km/h Spitze
Dieses Antriebskonzept wird es ziemlich genau so schon Ende nächsten Jahres im Opel Ampera zu kaufen geben. Was den Flextreme von der kompakten Stufenhecklimousine unterscheidet, sind das Format und die Fahrleistungen. Denn die Studie ist nicht nur eine halbe Nummer größer als der Ampera. Sondern statt müden 160 schafft sie respektable 200 km/h und nimmt dem Serienmodell auch beim Sprint ein paar Sekunden ab.

Ab 50 km/h fahren seitliche Leitbleche aus
Möglich machen das der konsequente Leichtbau, für den Opel viel Karbon und Aluminium genutzt und so bei einzelnen Komponenten bis zu 40 Prozent Gewicht gespart hat, sowie die ausgefeilte Aerodynamik. Als wäre der elektrische Keil nicht schon windschnittig genug, haben die Ingenieure deshalb zum Beispiel hinten an der Flanke zwei seitliche Luftleitbleche montiert, die bei Tempo 50 automatisch ausfahren und so Verwirbelungen am Heck verhindern. Außerdem wurden der Unterboden geglättet und auf den Felgen transparente Verkleidungen montiert. So sinkt der Luftwiderstand auf 0,22 und macht den Flextreme zu einer der schnittigsten Studien von Genf.

Eleganz trifft auf deutsche Präzision
Nachdem mit Mark Adams in Rüsselsheim ein neuer Designchef Einzug gehalten hat, ist der Flextreme das erste Auto, das komplett aus seiner Feder stammt und die schon bei Astra und Insignia penetrierte Idee des Zusammenspiels von „skulpturhafter Eleganz“ und „deutscher Präzision“ auf die Spitze treibt. Alle Flächen sind deshalb noch weiter ausmodelliert, alle Kanten noch schärfer geschnitten und neuen Design-Insignien von Opel werden stärker betont: Deshalb strahlen die Scheinwerfer mit ihren typischen Lichthaken nun mit LED-Technik, deshalb wird aus der sichelförmigen Sicke auf der Flanke fast eine Kieme, und deshalb trägt das Heck eine noch markantere Bügelfalte.

Gegenläufig öffnende Türen wie beim Meriva
Dazu gibt es ein paar stilistische wie technische Neuerungen wie die optisch durchbrochene C-Säule, über der das flache Dach des Flextreme förmlich zu schweben scheint, die weiterentwickelten Portaltüren des Meriva und die Lichtsensoren in den Fenstern, die den Zustieg des Fahrers erkennen, die Türen öffnen und die wenig windschnittigen Griffe an den Flanken überflüssig machen.

Im Winter warm, im Sommer kalt dank intelligentem Glasdach
Ebenfalls neu ist das intelligente Glasdach, das fester Bestandteil im Klimakonzept für den Wagen ist. Denn im Winter lässt es automatisch die wärmenden Sonnenstrahlen herein, während es sich im Sommer von alleine tönt und so die Hitze aussperrt. Alles nur Spielerei? Nicht wenn man es Ernst meint mit der elektrischen Effizienz. Sonst braucht man den Akku für Klima, nicht für die Kilometer.

Opel Flextreme GT/E: Oberklasse unter Strom

Neben dem neuen Meriva hat ein zweites ...  

Im Format eines Oberklasse-Modells verb...  

Gegenüber dem Ampera kann der Flextreme...  

DruckenSenden18.02.2010 von Thomas Geiger

 

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