Mehr Fahrspaß, Sicherheit und Komfort bringen einige kleine Änderungen an Nissans Supersportwagen GT-R.
Das Bessere ist der Feind des Guten. Unter diesem Vorsatz gönnt Nissan seinem coolen Racer GT-R ein paar kleine Änderungen, die viel zu Fahrspaß, Sicherheit und Komfort beitragen. Von außen merkt man nichts, denn alle Maßnahmen passierten unter der Haut. So wurde das Set-up der vorderen Feder- und Dämpfereinheiten geändert, um den Abrollkomfort zu verbessern. Die Hinterachse erhielt eine steifere Querlenkerbuchse für ein besseres Ansprechverhalten in Kurven. Der Diffusor am Heck wurde so geändert, dass Auspuff und Getriebe besser gekühlt werden. Eingegriffen wurde auch in das Getriebesteuergerät. Im Automatikmodus erfolgt der Wechsel vom sechsten in den fünften Gang später, dafür wird aggressiver und schneller vom vierten in den dritten und vom dritten in den zweiten Gang geschaltet. Die Bremskraftverteilung wurde leicht nach hinten verlagert. Im Trockenen verbessert sich dadurch die Bremsstabilität. Abschließend wurde auch noch die Rücksitzbank besser isoliert und so das Geräuschniveau im Innenraum gesenkt.
Seit seiner Markteinführung wurden in Europa bisher über 1600 GT-R ausgeliefert. In Österreich ist der Japan-Sportler mit seinem 485-PS-V6-Biturbomotor ab 100.895 Euro erhältlich. Autonet-Cheftester Manfred Stohl hat sich den Nissan GT-R schon zu Gemüte geführt und in den Vergleichstest mit dem Lamborghini Gallardo geschickt. Das Video dazu findet ihr
hier.