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Nissan Juke: Am Ende des Dauertests

15.000 Kilometer in sechs Monaten: So lebt und fährt es sich mit Nissans kleinstem Crossover.

zur FotoshowMarion Rodler/autonet.at
Ein schwerer Abschied für uns, den Juke nach 15.000 Kilometer gehen zu lassen. 
Der Qashqai ist Nissans europäische Verkaufsrakete, kommt aber schön langsam in die Jahre. Logisch, dass ihm die Japaner daher schon vor mehr als einem Jahr einen kleinen Bruder zur Seite gestellt haben, der mit ähnlichen Eigenschaften auf etwas kleinerer Basis die Erfolge weiterführen soll: der Juke. Wie der Qashqai lässt auch er sich nicht in die Schubladen gängiger Auto-Formate pressen. Mit 4,13 Meter Länge liegt er etwas über den Polos und Puntos; im Gegensatz dazu ist er aber höher, kommt auf Wunsch mit Allradantrieb und bietet mit einem 190-PS-Turbomotor eine der stärksten Motorisierungen dieser Liga.

Eigenwilliges Design
Am erstaunlichsten war anfänglich jedoch das schräge, eigenwillige Design des Juke. Allerdings haben sich nun, wo dank der Verkaufserfolge doch schon recht viele Jukies auf unseren Straßen rollen, die Wogen geglättet. Was man öfter sieht, beginnt man nach einiger Zeit eben als selbstverständlich anzunehmen. Wer so denkt, sollte sich zwischendurch die vielen faden Vertreter der Vier-Meter-Klasse ansehen – dann wird man sich dem Juke wieder dankbarer zuwenden und die mutigen Zeichenstifte der Designer preisen.

Praktische Qualitäten
Umso mehr, als uns die markante Form keine Einbußen in der Funktionalität aufzwingt. Man hat fünf Türen und solide Platzverhältnisse auf allen Sitzen. Einzig der Kofferraum richtet sich nicht an jene, die ihm mit dem Millimetermaß zu Leibe rücken. Mit 251 Liter ist er anständig, setzt in dieser Größenklasse aber keine Rekorde. Immerhin lässt er sich mit leichter Hand umklappen, und unter dem Boden befindet sich noch eine Staubox, die in kleine Segmente unterteilt ist. Diese Box ist im wesentlichen unser einziger Kritikpunkt am Juke: Würde man sie weglassen und damit den Kofferraum größer machen, wäre den meisten Nutzern wohl mehr gedient.

Luxus all inclusive
Äußerst dankbar waren wir im Verlauf des Dauertests für die tekna-Ausstattung. Sie ist ein All-Inclusive-Paket; hat man sie gewählt, dann muss man nur mehr die Lederpolsterung (1500 Euro) und die Metallic-Lackierung (480 Euro) aufzahlen. Ansonsten ist alles an Bord, was man zum eleganten und praktischen Leben braucht. Ein paar Beispiele: Die Rückfahrkamera will man nicht mehr missen, hat man erst ihre Vorzüge erlebt; das Navigationssystem besitzt zwar keinen riesigen Bildschirm, lässt sich aber dank Touchscreen ganz einfach bedienen – und es reagiert superschnell. Ebenso fix lässt sich das Telefon an die Bluetooth-Schnittstelle koppeln; hat man Musik auf seinem Smartphone, dann kann man sie über den gleichen Weg drahtlos ans System schicken (Audiostreaming). Ebenfalls serienmäßig: Klimaautomatik, verdunkelte Fondscheiben, 17-Zoll-Alus, Intelligent Key, Licht- und Regensensor, elektrisch klappbare Außenspiegel, das kleine Lederpaket und vieles mehr.

Preisgefüge
Wir haben es im Verlauf des Dauertests schon einmal geraten: Wenn Sie aus Vernunftsgründen auf den Power-Motor verzichten wollen, okay. Aber gönnen Sie sich die tekna-Ausstattung; die Freude an den vielen Goodies ist die zwei Tausender Aufpreis auf die mittlere acenta-Ausstattung allemal Wert. Den Juke gibt’s übrigens ab 16.490 Euro – weniger als zu Dauertest-Beginn. Dafür bekommt man den 117-PS-Benziner in der Basisversion visia. Der empfehlenswerte 110-PS-Diesel ist in derselben Version ab 19.290 Euro im Programm. Unser Turbo-Benziner im tekna-Trimm steht um 23.640 Euro in der Preisliste.

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DruckenSenden19.03.2012 von Peter Schönlaub

 
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