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06.09.09 von Christian Zacharnik

ÖAMTC: Schlimmster Stau-Sommer seit Jahren

APA
Die Tauernautobahn war auch heuer wieder der absolute Stau-Hotspot in Österreich 
Der ÖAMTC hat eine Bilanz des Stau-Sommers 2009 gezogen und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Heuer gab es mehr Staus als in den Jahren zuvor. Insgesamt ist die Anzahl der Verkehrsinfarkte um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 

Stau-Hotspots: Ostösterreich und Tauernautobahn
Allein im Osten des Landes zählte der ÖAMTC im Juli und August 550 Staus und das allein an den Ferienwochenenden. Die Mindestlänge der stehenden Blechkolonnen betrug 1,5 Kilometer. Der diesbezügliche Rekord wurde auch heuer wieder auf der A10 erreicht: Vor dem Tauerntunnel Richtung Süden bildete sich eine 35 Kilometer lange Schlange. Auch in der Gesamtbilanz schneidet die tauernautobahn österreichweit am schlechtesten ab: 13 Prozent der Staus ereigneten sich auf dieser wichstigsten Verbindung Richtung Adria. Den negativen zweiten Platz belegt die Westautobahn, gefolgt von der Fernpassstrecke.

Verstärkstes Verkehrsaufkommen
Der Hauptgrund für den Rekordstau-Sommer sind eine gestiegen Anzahl an Unfällen. 54 Prozent der Staus wurden durch Auffahrunfälle ausgelöst. Aber auch ein stark erhöhtes Verkehrsaufkommen ist mitschuld an der verheerenden Stau-Bilanz dieses Sommers. Laut ÖAMTC liegt das einerseits an einer Zunahme des Transitverkehrs. Auf der anderen Seite nahm heuer krisenbedingt die zahl derer zu, die im eigenen Auto in den Urlaub fuhren.
 

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