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20.10.09 von Thomas Weibold

Tokio Motorshow: Im kleinen Kreis

Die japanischen Hersteller gewähren auf der Tokio Motorshow einen Blick in die Zukunft des Fahrens.

zur Fotoshow
Für alle Schräglagen: Nissan stellt in Tokio die Studie Land Glider vor. 
Alle zwei Jahre wenige Wochen nach der Frankfurter IAA laden die japanischen Hersteller zum Heimspiel auf der Tokio Motorshow. War die Messe in Frankfurt schon von einigen Absagen betroffen, trifft es den Salon in Tokio noch heftiger. Sogar ein kompletter Ausfall stand im Raum. Nun öffnet die Motorshow aber von Samstag, 24. Oktober bis Mittwoch, 4. November für die Öffentlichkeit ihre Pforten. Der Schaulauf findet aber auf deutlich kleineren Raum statt. Die Ausstellungsfläche schrumpfte um knapp die Hälfte, entsprechend auch die Zahl der Aussteller. 122 Firmen präsentieren ihre Neuheiten rund um das Thema Auto. Darunter sind gerade einmal zehn Fahrzeughersteller. Aus Europa haben lediglich Alpina und Lotus einen Messestand gebucht. Große Hersteller wie Audi, BMW und Mercedes erteilten Tokio in diesem Jahr eine Absage. Damit wird es ein fast lupenreines Heimspiel der japanischen Hersteller. Die präsentieren dafür 20 Weltpremieren.

Wie werden wir uns in naher Zukunft fortbegwegen?
Die Tokio Motorshow ist bekannt für ihre extravaganten Studien. So darf man auch heuer wieder gespannt sein, welche irrwitzigen Ideen die Japaner aus dem Hut zaubern. Das Motto der Messe lautet heuer: „Fun Driving for Us, Eco Driving for Earth“. Schon seit Jahren arbeiten die japanischen Hersteller intensiv an neuen Antriebstechnologien. Wer also wissen will, wie wir in Zukunft fahren werden, sollte einen Blick auf die Tokio Motorshow werfen. Das werden auch die abwesenden internationalen Hersteller tun.

Die wichtigsten Neuheiten der japanischen Hersteller
Mit Ausnahme von Daihatsu hat jeder Hersteller etwas in Punkto Hybridantrieb, Elektrofahrzeug oder Brennstoffzelle zu bieten. Nissan präsentiert mit dem Leaf das erste serienreife Kompaktwagenmodell mit Elektroantrieb. Honda steigert mit dem CR-Z Concept die Vorfreude auf sein drittes Hybridmodell. Die Studie weckt Erinnerungen an den CRX aus den achtziger Jahren und soll in der Kompaktklasse Hybridantrieb und Sportlichkeit vereinen. Was das Thema Sportwagen betrifft, gibt es auch neues von Toyota zu bestaunen. Die Studie FT-86 ist der Vorgriff auf einen Sportwagen, der 2011 auf den Markt gebracht wird. Der Zwei-Liter-Boxermotor stammt von Subaru und treibt die Hinterräder an. Mitsubishi holt mit der Studie PX-MiEV das SUV aus der Schmuddelecke. Das Plug-in-Hybridmodell hat zwei Elektromotoren und einen Benziner. Die Batterien können an der Steckdose aufgeladen werden.

Platz für skurrile Studien
Neben durchaus vorstellbaren Antriebskonzepten bleibt in Tokio aber auch Platz für schräge Konzepte – im wahrsten Sinn des Wortes. Der Nissan Land Glider ist ein Zweisitzer, der sich um bis zu 17 Grad in die Kurve legen kann. Und Honda präsentiert uns ein Einrad, auf dem sitzend sich der Passagier wie bei einem Segway durch Gewichtsverlagerung in alle Richtungen fortbewegen kann.

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