IAA 2009: Die Stories
22.09.09 von Thomas Weibold

IAA 2009: Ein Herz für Familien

Möglichst viel Auto bei kompakten Abmessungen – Was die Autohersteller im Segment der Familienvans Neues zu bieten haben.

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Verlängerten Radstand, seitliche Schiebetüren und sieben Sitze bietet der Ford Grand C-Max 
Im März dieses Jahres löste Ford wieder einmal den Willhaben-Reflex bei so manchem Autokäufer aus. Die Studie Iosis Max sollte ein Appetithappen für den kommenden neuen C-Max darstellen. Wie gesagt war es aber leider nur eine Studie. Nun, ein halbes Jahr später, zeigen die Kölner die fertige Version ihres Kompaktvans. So manches Highlight aus dem Conceptcar hat leider wie so oft nicht den Weg in die Serie geschafft, aber alles in allem ist es doch recht gut gelungen die Ideen der Designer umzusetzen. Der neue C-Max passt voll ins Bild des „Ford Kinetic Designs“ und stellt damit ein recht sportlich gestaltetes Fahrzeug in einem sonst sehr funktional ausgerichteten Segment dar. Die typischen Designelemente sind der große trapezförmige Lufteinlass und der schmale Kühlergrill, die ausgestellten Radläufe und die abfallende Dachlinie.

Ford bietet künftig auch eine Version mit sieben Sitzen an 
Als Überraschung in Frankfurt hatte Ford aber eine eigene siebensitzige Version des C-Max zu bieten. Der Grand C-Max wartet mit einem verlängerten Radstand und seitlichen Schiebetüren auf, wie sie auch die Studie Iosis Max hatte. Was man von anderen Herstellern bereits kennt, bietet künftig also auch Ford an. Im Kompaktvan können bis zu sieben Passagiere transportiert werden. Der Grand C-Max zeigt sich dabei ausgesprochen flexibel. Alle Sitze lassen sich einzeln umklappen und so verstauen, dass eine ebene Ladefläche entsteht. Der mittlere Sitz der zweiten Reihe kann unter den rechten oder linken Sitz geklappt werden. Dadurch entsteht eine großzügige Sitzkonfiguration für sechs Passagiere.

Neuer Benzinmotor verbraucht um bis zu 20 Prozent weniger
Der Ford C-Max und der Grand C-Max stehen auf der neuen C-Segment-Plattform, die auch für den 2011 kommenden Ford Focus verwendet wird. Beim Motorenangebot tut sich ebenfalls Neues. Die bestehenden Common-Rail-Dieselaggregate werden in Details weiter verbessert. Völlig neu entwickelt wurde aber ein 1,6-Liter-Motor mit so genannter EcoBoost-Technologie. Darunter fasst Ford eine Hochdruck-Benzindirekteinspritzung, Turboaufladung und die variable Steuerung der Ein- und Auslassventile zusammen. Das bringt zum einen hohe Leistung bei geringem Hubraum und zum anderen eine deutliche Verbrauchsreduzierung von bis zu 20 Prozent. Der 1,6-Liter-Motor leistet je nach Version zwischen 150 und 180 PS.

Bis zur Einführung des neuen Ford C-Max und seines siebensitzigen Bruders Grand C-Max müssen sich die Kunden aber noch eine Weile gedulden. Der Marktstart in Österreich wird erst in der zweiten Jahreshälfte 2010 erfolgen.

Peugeot wagt sich nun auch in das Segment der Kompaktvans
Wesentlich früher dagegen ist ein ganz neuer Vertreter in diesem Segment erhältlich. Im November feiert der Peugeot 5008 seinen Einstand in Österreich. Die Franzosen haben bisher um das Segment der Kompaktvans einen Bogen gemacht. Es gibt lediglich den 308 SW, der eine Crossover-Version darstellt, sprich ein Kombi mit erhöhtem Dach und flexiblen Innenraum ist. Nun kommt der 5008 als sehr eigenständiger Van auf den Markt. Das wird nicht nur am Namen deutlich, sondern unter anderem auch an der Front. Dabei basiert der 5008 aber auf dem 308.

Bis zu 2506 Liter Kofferraumvolumen
Peugeots Kompaktvan misst 4,53 Meter in der Länge und hat bis zu sieben Sitzplätze an Bord. Die Sitze lassen sich mit wenigen Handgriffen flach im Ladeboden versenken. Das Gepäckabteil kann auf bis zu 2506 Liter erweitert werden. Die großzügigen Abmessungen ergeben einen hohen Komfort für die Passagiere. Der Fahrer genießt nicht nur eine hohe Sitzposition, sondern auch den Komfort wie im Peugeot 308, weil Lenkrad und Armaturenbrett nicht so steil geneigt sind wie in anderen Van-Modellen. Peugeot bietet weiters eine Reihe von hochwertigen Ausstattungs- und Komfortdetails – vom großen Panorama-Glasdach bis zum Multimediasystem mit zwei Bildschirmen in den Kopfstützen der Vordersitze.

Zur Markteinführung im November ist der Peugeot 5008 mit fünf Motorisierungen erhältlich. Die beiden Benziner leisten 120 und 156 PS. Bei den Dieselmotoren stehen ein 1,6-Liter-HDi mit 110 PS und zwei 2,0-Liter-Selbstzünder mit 150 und 163 PS zur Auswahl. Die Preise für den 5008 werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

Mit dem Fiat Qubo Trekking ins Gelände
Eine spezielle Van-Variante bietet Fiat mit dem Qubo an. Der kastenartige Fünftürer basiert auf dem Nutzfahrzeugmodell Fiorino. In Frankfurt stellt Fiat eine besondere Version des Qubo aus, die den individuellen Charakter noch deutlicher hervor streicht. Der Qubo Trekking gibt sich nicht nur optisch als Outdoormobil, sondern kann auch gewissen Geländefahreigenschaften bieten. Er besitzt zwar keinen Allradantrieb aber das so genannte „Traction+“-System. Diese Einrichtung simuliert ein Sperrdifferenzial indem es beim Durchdrehen eines Antriebsrades dieses bremst und das Drehmoment auf das andere Rad umleitet. Damit kann man bei rutschigem Untergrund besser anfahren. Der Fiat Qubo Trekking wird mit einem 75-PS-Dieselmotor angeboten, der einen geringen CO2-Ausstoß von 115 g/km vorweisen kann.

Die neuen Kompaktvans

Mit dem Grand C-Max kann Ford nun auch ...  

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Die fünf Sitze im Fond lassen sich flex...  

 

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