Venga nennt sich der neue Micro-Van von Kia. Weltpremiere feiert der Koreaner im September auf der IAA.
Neben dem facegelifteten
cee´d und dem umfassend überarbeiteten Sorento lässt Kia mit dem Venga in Frankfurt auch ein komplett neues Fahrzeug vom Stapel. Der Koreaner spielt in derselben Liga wie etwa der Opel Meriva, dessen zweite Generation auf der IAA Premiere feiert. Optisch basiert der Venga auf der in Genf vorgestellten Studie No. 3 (mehr dazu in der Fotoshow). Als Marktstart ist in Österreich der kommende Jahreswechsel anvisiert.
Der Name des kompakten Minivan ist dem Spanischen entlehnt und bedeutet so viel wie der Imperativ von "kommen". Gemeint ist das keineswegs anzüglich. Vielmehr ging es den Kia-Verantwortlichen laut Aussendung bei der Nameswahl rein um den "symphatischen und dynamischen" Klang des Wortes. Ansprechen soll der Kia Venga vor allem Jungfamilien mit erhöhtem Platzbedarf. Den befriedigt der 4,07 Meter lange MPV (Multi Purpose Vehicel) von allen durch den für seine Klasse sehr langen Radstand von 2,62 Metern. Für generöses Raumgefühl sorgt zudem die hohe Dachlinie von 1,60 Metern. Laut Kia verfügt der Venga damit über ein Platzangebot, wie es sonst nur bei Fahrzeugen eine Klasse darüber üblich ist.
Der Venga wurde speziell für den europäischen Markt konzipiert. Markstart in Österreich in Ende 2009, Anfang 2010. Das Motorenportfolio umfasst von beginn an 1,4- und 1,6-Liter Diesel- und Benzinaggregaten mit einem Leistungsspektrum zwischen 75 und 115 PS ausgeliefert. Alle Modelle verfügen serienmäßig über die Start-Stopp-Automatik ISG. Optional ist der Venga auch mit Panoramaglasdach zu haben. Die Preise stehen noch nicht fest.