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Neue Modelle

Festung auf Rädern: BMW 7er „High Security“

Der deutsche Automobil-Hersteller BMW hat mit dem BMW 7er „High Security“ einen Wagen auf den Markt gebracht, der mit 544 PS nicht nur Höchstgeschwindigkeiten von 210 km/h erreicht, sondern etwa auch einem Sprengstoff-Anschlag standhalten würde.

BMW AG
Schnell, sicher und sauteuer: Der BMW 7er High Security 
In Zukunft muss man keine Angst mehr von Angriffen mit Faustfeuerwaffen, Maschinengewehren, panzerbrechender Brandmunition und Sprengstoff haben – zumindest solange man im neuen BMW 7er „High Security“ sitzt. Denn laut Hersteller hält der neue Bayern-Panzer, der gemäßt der ballistischen Richtlinien zertifiziert wurde, all diesen Angriffen stand.

Die Festung auf Rädern ist nämlich das erste Auto weltweit, das inklusive seiner Fensterpartien der Widerstandsklasse 7 für gepanzerte Fahrzeuge entspricht. Die Stahlpartie der Karosserie wird laut BMW sogar in die Widerstandsklasse 9 eingestuft. Der größte Vorteil am bayrischen Schlachtschiff liegt aber darin, dass es mit dem normalen BMW 7er mitentwickelt wurde, womit es auf den ersten Blick kaum von Serien-Fahrzeug zu unterscheiden ist.

Sicher wie Fort Knox
Der BMW 7er „High Security“ wird in zwei Versionen zu haben sein, als 750Li (4,4-Liter-V8 mit 407 PS) und als 760Li (6,0-Liter-V12 mit stolzen 544 PS). Trotz seines stolzen Gewichtes braucht der 750 Li nur 7,9 Sekunden um von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen und die stärke Version gar nur 6,2 Sekunden womit die Schwergewichte gegenüber ihren nicht gepanzerten Verwandten gerade einmal zwei Sekunden verlieren. Über 210 km/h kommen beide aber nicht hinaus, da sie bei dieser Geschwindigkeit abgeregelt werden.

Für die Sicherheit der Fahrgäste sorgt zweilagiger Spezialstahl und sechs Zentimeter dickes Sicherheitsglas mit Polycarbonat-Beschichtung. BMW konzentrierte sich bei der Produktion, die aus Sicherheitsgründen auf sehr wenige Personen beschränkt war, auf das Abdichten von Türen und Festern. So wird etwa bei einem Gas-Angriff das Auto von der Außenlust hermetisch abgeschlossen und den Passagieren steht im Innenraum reinster Sauerstoff zur Verfügung.

James Bond lässt Grüßen
Der Gassensor ist nur eines der zahlreichen Sicherheits-Extras des „High Security“ 7er BMW. Der Bayer verfügt weiters über einen Angriffalarm, ein Feuerlöschsystem mit Temperatursonde für Brände im Motorraum und unter dem Auto, sowie einem Intercom-System, welches den Fahrzeug-Insassen die Möglichkeit gibt mit Personen außerhalb des Autos zu kommunizieren, ohne Fenster oder Türen öffnen zu müssen.

Natürlich eignet sich dieses Auto, nicht nur auf Grund des Preises von rund 500.000 Euro, nicht für den Otto-Normal-Verbraucher, viel mehr wurde es für Behören, Regierungen und Diplomaten gebaut, denen zusätzlich zu den bereits erwähnten Features noch Flaggenstandarten, Funk, Stauraum für Maschinengewehre, Blaulicht, LED-Blitzer und eine Sirene geboten wird. Einziges Manko: Der Chauffeure ist nicht inklusive und einen Autopiloten gibt es auch nicht.

DruckenSenden13.08.2009 von Raphael Pikisch

 

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