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Mini Roadster: Mehr Spaß, weniger Dach

Als BMW die Marke Mini 2001 mit einem Kleinwagen nach heutigen Maßstäben neu ausgerichtet hat, hätten die kühnsten Träume der Chefetage vermutlich nicht dorthin gereicht, wo die Marke heute steht. Wer mit seinem Stadtflitzer was darstellen möchte, kommt um den Engländer mit den deutschen Genen nicht herum. Style und Individualismus, darum geht’s – und zwar in immer mehr Derivaten. Nach klassischem Hatchback, 4-sitzigem Cabrio, Kombi, SUV und Coupé kommt nun die sechste Baureihe ins Spiel.

zur FotoshowMini
Ab 23.390 Euro ist der offene Mini Roadster zu haben. 
Spiel ist auch das richtige Wort, denn die beiden neuen, eng verwandten Mitglieder der Modellfamilie - das vor einigen Monaten vorgestellte Coupé und der brandneue Roadster - sind auf noch höherem Niveau kompromisslos spaßig. 2 Sitze, weniger Gewicht, mehr Freude am Fahren. Das mag zwar auf den ersten Blick eher unpraktisch erscheinen – aber wann nutzt denn der/die typische Mini-FahrerIn die Rückbank wirklich? So kann man behaupten, dass die Zweisitzer mehr Mini denn je sind - außer beim Kofferraum. Erstaunlicherweise hat sogar der Roadster ein größeres Gepäckabteil als der normale Hatchback. Aufs Volumen vom Kombi "Clubman" (260 Liter) fehlen nur 20 Liter. So stellt der Roadster die Essenz der Idee Mini dar, und zwar in aller Konsequenz. Das fängt schon beim Gewicht an.

Bikini-Figur für Automobile
Erfreuliche 1120 Kilo (und somit nur 35 Kilo mehr als das Coupé) bringt das Einstiegsmodell Cooper Roadster mit 122 PS auf die Waage. Das reicht schon für die spaßige Ampelhatz im Stadtgewurl – für sportliche Fahrleistungen sorgt der Cooper S mit 184 PS und der 211 PS starke John Cooper Works Roadster sorgt für Dauergrinsen – auch wegen dem sprotzenden und röchelnden Auspuffsound. Als besonders durchzugsstarke und sparsame Alternative zu den Benzinern ist auch noch der 143 PS starke Cooper SD von Anfang an erhältlich. Das 2-Liter Aggregat bringt mit 305 Newtonmetern Drehmoment die antreibende Vorderachse zum Schwitzen und braucht dafür läppische 4,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Abzüge gibt’s erwartungsgemäß halt leider in der Akustikwertung, was bei einem offenen Auto natürlich doppelt schade ist. Selbstverständlich haben alle Motorisierungen das Mini-typisch geniale Fahrverhalten geerbt.

Nicht nur optische, auch technische Konsequenzen
Durch den niedrigeren Schwerpunkt ist es sogar nochmal besser und direkter geworden. Auch wenn die Floskel "Go-Kart Feeling" im Bezug auf Automobile schon gehörig abgedroschen ist – sie beschreibt die direkte Lenkung und das straffe Fahrwerk des kurvenhungrigen Mini einfach am Besten. Im Interieur ist alles wie gewohnt – keine Überraschungen oder eindeutige Unterscheidungsmerkmale lassen sich finden. Dafür ist die Verarbeitung wie gewohnt auf höchstem Niveau. Das Stoffdach macht sich nur durch erfrischenden, aber wohldosierten Luftzug bemerkbar. Die Steifigkeit ist um nichts schlechter als bei den geschlossenen Minis. Kein Scheppern, Knarzen oder Vibrieren. Auch die Bedienung des kessen Stoffdaches passt ins gewohnte Bild. Serienmäßig ist es nach klassischer Roadster-Manier manuell ausgeführt. Riegel am Dachholm aufdrehen, Dach schwungvoll nach hinten antauchen, fertig. Zwar gibt es gegen Aufpreis eine semi-elektrische Variante, das Geld ist aber unserer Meinung in einer der zahlreichen "Mini Yours" Individualisierungsmöglichkeiten besser aufgehoben.

Mini what you want
Die ab sofort erhältlichen Recaro Sportsitze zum Beispiel, oder ein beledertes Armaturenbrett - natürlich einzigartig am Kleinwagensektor – bieten sich als exklusive Features an. Dass das natürlich alles seinen Preis hat, wird Sie jetzt nicht überraschen. Über 80% der Kunden werden sich voraussichtlich für einen Cooper (ab 23.390€) oder Cooper S (27.990€) entscheiden. Mit ein bisschen Sonderausstattung – natürlich Pflicht für ein rollendes Fashion-Statement – knackt man also locker den 3er ganz vorn. Wer rechtzeitig bestellt, wird in einer lauen Sommernacht 2012 den stolzen Preis aber schnell vergessen haben.

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DruckenSenden06.02.2012 von Philipp Stalzer

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Der Überraschungsei-Profi braucht nur zu schütteln und weiß schon was drinnen ist, der Laie muss es...
 

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