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Mini Cooper D Countryman: Pack-Man

Innere Mini-Werte
Das Cockpit gibt den Blick auf gewohnte Mini-Architektur frei. Zentraler Drehzahlmesser mit den notwendigsten Infobereitstellungen hinterm Lenkrad und in der Mittelkonsole ein Wagenrad von einem Tacho, der eher den Fondpassagieren zur Tempokontrolle dient. Der Blick des Fahrers fällt so gut wie nie darauf. Die Schalterchen und Knöpfchen unter dem Tacho wollen mit spitzen Fingern bedient werden. Eingerahmt werden die Funktionselemente von einem Armaturenbrett aus hartem Kunststoff, der ein wenig im Widersinn zu einem doch recht stattlichen Preis steht.

Gewichtig
Erklären lässt sich die Materialwahl vielleicht mit dem Bestreben, das Gewicht des Countryman einigermaßen im Zaum zu halten. 1.380 Kilo sind es dann letztendlich, mit denen sich der von uns getestete Cooper D All4 in die Waagschale wirft. Das sind dann doch fast 300 Kilo mehr als wir es von Mini bisher gewohnt waren. Dass sich dieses Hüftgold plus Allradantrieb auf den fahrerischen Charakter auswirkt, ist wohl anzunehmen. Der neue, nun nicht mehr in Kooperation mit PSA, sondern im Alleingang produzierte 1,6-Liter Turbodiesel mit 112 PS stand uns schon im normalen Mini zu Testzwecken zur Verfügung. Während der Commonrailer dort leichtes Spiel hat und für quicken Antritt sorgt, plagt er sich im Countryman merklich. Besonders deutlich wird das, vergleicht man die nackten Zahlen: Einer Beschleunigung von 10,9 s im Countryman stehen 9,7 im Hatch-Mini gegenüber.

Moderater Verbrauch
Das mag im hyperaktiven Stadtverkehr etwas traurig machen. Überall dort, wo konstantes Dahincruisen angesagt ist, fällt das nicht ins Gewicht. Der lange Radstand und der Allradantrieb zeitigen eine ausgeglichene Straßenlage – solange die ASFINAG ihre straßenerhalterischen Aufgaben gemacht hat. Wird’s etwas rauer, quittiert das der straff abgestimmte Countryman mit recht ruppiger Fahrwerksreplik. Noch ein Wörtchen zum Verbrauch: Unser Bestwert lag bei 6,8 Litern. Das ist zwar alles andere als ehrenrührig, von den von Mini angegebenen 4,9 Litern im Schnitt dann aber doch ein Alzerl entfernt.

Fazit und Preis
Danken wollen wir Mini, für einen sehr erfrischenden, das Straßenbild ungemein bereichernden Beitrag zur individuellen Mobilisierung. Anders als in vielen SUV-Kollegen, ist man im Countryman nicht bösen Blicken ausgeliefert. Ganz im Gegenteil. Und noch etwas taugt uns: Der Countryman kann ohne weiteres auch als Fronttriebler geordert werden. Hat das bei SUV anderer Markenprägung immer einen Geruch von „Ich würde gerne, aber kann nicht“ ist das beim Countryman gänzlich unverfänglich, da er dem Charakter nach eher einem familientauglichen Mini, denn einem Offroader entspricht. Ein weiter Vorteil liegt dann auch in der Leistbarkeit: Der Grundpreis des uns zur Verfügung gestellten All4-Countryman von 26.990 Euro würde sich auf 24.890 Euro reduzieren.

Mini Cooper D ALL4 Countryman im Test

Größter Mini aller Zeiten: lesen Sie, w...  

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Vor allem in der Frontansicht wird man ...  

DruckenSenden12.11.2010 von Christian Zacharnik

 
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