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Mercedes C-Klasse Coupé

Zwischen 35 und 45 Jahre alt - so jung soll die künftige Küferschicht für das neue Mercedes C-Klasse Coupé sein. Ein frommer Wunsch bei Preisen ab rund 36.000 Euro. Die Optik jedenfalls passt zur Wunschklientel.

zur FotoshowMercedes-Benz
Flüssig, elegant, dynamisch, wie man es von Benz-Coupés kennt. Den Einstieg in dieses begehrte Segment bildet ab Juni das neue C-Klasse Coupé.  
Das war bislang ein ausgesprochen ungleiches Rennen: Während Audi mit dem A5 den Schönheitskönig und BMW mit dem zweitürigen Dreier den Sportler in der Mittelklasse stellt, konnte Mercedes mit dem Sportcoupé der C-Klasse kaum punkten. Technisch eine Generation hinten dran, im Design nur ein schlechter Kompromiss und beim Image von den Kunden nie als echter Mercedes akzeptiert, hatten die Schwaben bislang das Nachsehen. Die Limousine für Geschäftsleute und der Kombi für Praktiker lagen zwar auch im letzten Jahr in der Zulassungsstatistik vor den Konkurrenten aus München und Ingolstadt. Aber bei den Schöngeistern konnten die Schwaben bis dato keinen Stich machen. Doch damit ist jetzt Schluss. Denn auf dem Genfer Salon zeigen sie zum ersten Mal das neue Coupé der C-Klasse, das noch im Sommer in den Handel kommt. Bei einem Aufpreis von rund 1 000 Euro auf die vergleichbare Limousine dürfte die Preise bei knapp unter 35.000 Euro starten.

Flacher, tiefer
Dafür gibt es eine C-Klasse im Designerdress, die vor allem die Kunst der schönen Kehrseite kultiviert. Denn während man vorne schon genau hinschauen muss, um das retuschierte Gesicht zu erkennen, wirkt das Heck deutlich knackiger. Am schönsten jedoch sieht das Coupé von der Seite aus, weil man da die neuen Proportionen am besten erkennt. Immerhin haben die Schwaben das Dach vier Zentimeter tiefer gelegt, die Frontscheibe schräger gestellt und das ganze Passagierabteil optisch ein wenig nach hinten gerückt. Und wenn es mit Blick auf die Preise offenbar nicht für rahmenlose Türen gereicht hat, gibt es im Fond zumindest eine schmucke Fenstergrafik, die mit einer gegenläufigen Linie die breite C-Säule betont.

170 bis 500 PS
Unter dem Blech ändert sich allerdings nichts. Warum auch? Schließlich wurde ja die gesamte C-Klasse gerade erst überarbeitet. Deshalb bekommt auch das Coupé die neuen Sicherheits- und Assistenzsysteme von den serienmäßig sieben Airbags bis hin zum intelligenten Lichtsystem oder der 3D-Navigation, für die freilich ordentliche Aufpreise fällig werden. Und natürlich fährt auch der Zweitürer mit den neuen oder zumindest optimierten Motoren vor. Es gibt ihn zunächst als C 220 CDI mit 170 PS oder als C 250 CDI Mit 204 PS und mit drei Benzinern vom 156 PS starken C 180 über den C 250 mit 204 PS bis zum C 350, der mit 306 PS zu Werke geht. Alle Motoren sind Direkteinspritzer und fahren mit Start-Stopp-Automatik. So kommt das Coupé im besten Fall mit 4,4 Litern aus. Doch selbst der stärkste Motor steht mit nur 6,8 Litern in der Liste. Dabei bleibt der Fahrspaß nicht auf der Strecke: Immerhin beschleunigt der C 350 in 6,0 Sekunden auf Tempo 100 und wird erst bei 250 km/h abgeregelt. Wem das nicht reicht, der findet Trost in Affalterbach: Dort arbeitet man bereits am C 63 AMG Coupé mit Acht Zylindern und bestenfalls knapp 500 PS.

Sportiv-edles Interieur
Während sich unter dem Blech nichts ändert, haben die Designer auch innen mehr Sinn fürs Schöne bewiesen und die C-Klasse deshalb ein wenig vornehmer ausgeschlagen. Vor dem Beifahrer prangt nun ein riesiges Zierelement, die Sessel mit den hohen Lehnen und den integrierten Kopfstützen wirken wie die Luxusausgabe von Schalensitzen, und wo es bislang nur eine durchgehende Dreierbank gab, warten im Fond jetzt zwei tief ausgeformte Nischen auf die beiden gelegentlichen Mitfahrer. Zwar schlängt Mercedes damit einen ähnlichen Weg der Differentierung ein wie bei Limousine und Coupé der E-Klasse. Doch ganz so weit geht es mit Rücksicht auf die Kosten diesmal nicht. Den Gurtbringer zum Beispiel, der beim Einsteigen automatisch nach vorne surrt, den hat Mercedes kurzerhand eingespart.

Mercedes C-Klasse Coupé

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