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Mercedes C 250 CDI: Schritt halten

Mit der Auffrischung der C-Klasse will Mercedes weiter die Maßstäbe im Segment setzen.

zur FotoshowMarion Rodler
Die Mercedes C-Klasse hat nicht nur eine neue Front bekommen. Mehr als 2000 Teile wurden neu gestaltet und geändert. 
Da sind sie wieder die Vorzüge der globalen, freien Marktwirtschaft. Das Bessere ist der Feind des Guten. Weil die Konkurrenz nicht schläft, darf man das selbst auch nicht machen, will man erfolgreich sein. Wird ein Auto neu vorgestellt, kommt es oft vor, dass sich die Marketingexperten mit lobenden Worten überschlagen und die Techniker stolz vom besten Produkt seit Bestehen der Marke sprechen. Die Konkurrenz nimmt die Herausforderung gerne an und will noch besser sein und so passiert es, dass rasch Bedarf aufkeimt, das eigene Produkt noch besser zu machen. Die Begriffe Auffrischung, Facelift, Modellpflege und Update kommen dann ins Spiel.

Der Wille immer besser zu werden
Bei Mercedes-Benz läuft das nicht anders. Wäre das nicht so, wer weiß, vielleicht würden wir nach wie vor im offenen, dreirädrigen Benz Patent-Motorwagen Nummer 1 unterwegs sein. So aber können die Schwaben auf eine Vielzahl von innovativen Entwicklungen zurückblicken und sind wie alle anderen Hersteller bestrebt neue Verbesserungen einzuführen. Mit dem Volumensmodell C-Klasse behauptet Mercedes nach eigenen Angaben seit 2008 die weltweite Marktführerschaft im entsprechenden Segment. Ein Jahr zuvor wurde die aktuelle Generation der Mittelklasse-Limousine vorgestellt. Nun, vier Jahre später, sah man es in Stuttgart an der Zeit für eine umfassende Modellpflege. Motoren werden immer sparsamer, hilfreiche Assistenzsysteme sind auch bei kleineren Modellen von Massenherstellern keine Seltenheit mehr und Infotainment spielt zunehmend eine wichtige Rolle.

Mehr als nur eine kleine Modellpflege
Unter diesen Gesichtspunkten präsentiert sich die aufgefrischte C-Klasse, im Fall unseres Testwagens als C 250 CDI Blue Efficiency Limousine. Bei technischen Updates beließ man es allerdings nicht bei Mercedes-Benz. Nicht weniger als 2000 Neuteile halten Einzug in die neueste Generation. Das Design wurde nuancenreich angepasst, vor allem an der Front. Der Stoßfänger ist nun stärker gegliedert, der mittlere Lufteinlass öffnet sich nun v-förmig. Seitlich schließen daran LED-Tagfahrlichter an, sofern man sich für eine der beiden Designlinien Elegance oder Avantgarde entschließt. Die Scheinwerfer sind markanter ausgeführt, speziell in der Bi-Xenon-Variante, die Teil der A-Edition ist. Auffällige c-förmige Positionslichter machen deutlich, um welches Modell es sich handelt. Die Motorhaube besteht nun wie die Kotflügel und Türen aus Aluminium. Am Heck gab es ebenfalls dezente Eingriffe, betreffend dem Stoßfänger und den Heckleuchten.

Deutlicher Qualitätssprung
Im Innenraum serviert Mercedes eine sportliche und hochwertige Anmutung. Der Ruf eines Premiumherstellers will ja schließlich erhalten bleiben. Das Armaturenbrett ist klar und übersichtlich, die Oberflächen der Bedientasten sind galvanisiert. Serienmäßig ist ein Multifunktions-Lederlenkrad mit vier Speichen, das in der Avantgarde-Ausführung gleich einem noch angenehmer in der Hand liegenden Dreispeichen-Lederlenkrad weichen muss. Allein durch diese Maßnahmen steigt der Wohlfühlfaktor im Vergleich zum Vorgänger deutlich. Wer noch etwas Kleingeld übrig hat, kann das Interieur weiter aufwerten durch schwarz glänzendes Eschenholz (240 Euro) oder cappucinofarbene Ledersitze (1710 Euro). Das Platzangebot ist für ein Fahrzeug dieser Klasse großzügig bemessen. Der Kofferraum fasst 475 Liter und bietet dank umlegbarer Rücksitzlehnen eine Durchladefunktion.

Auf der Höhe der Zeit
Als Vorreiter bei Sicherheits- und Assistenzsystemen wie ABS und ESP würde es verwundern, wenn Mercedes für die neue C-Klasse nicht auch moderne Assistenzsysteme anzubieten hätte. Zehn an der Zahl sind es, die man gegen Aufpreis hineinkonfigurieren kann, vom Fernlicht-Assistenten über Spurhalte- und Totwinkel-Systeme bis zum Abstandsradar, Müdigkeitswarner und der Geschwindigkeitslimit-Anzeige. Neu sind auch verschiedene Telematiksysteme vom Becker Map Pilot Navigationssystem über das Media Interface zum Anschließen verschiedener Audio-Geräte bis hin zum Command Online. Mit diesem Navigationssystem bekommt man auch die Möglichkeit im Auto Internetdienste abzurufen. Das serienmäßige CD-Radio erlaubt aber immerhin auch schon eine Verbindung mit dem Mobiltelefon via Bluetooth und damit die Übertragung des Telefonbuchs, das kabellose Abspielen von Musik und den Empfang von SMS-Nachrichten direkt im Display des Radios.

Feinmotoriker
Bei den Motoren liegt die bedeutendste Änderung darin, dass alle Aggregate nun den Zusatz Blue Efficiency tragen, was als Hinweis für ihre sparsame Arbeitsweise zu verstehen ist. Alle bis auf den C 300 CDI haben die Start-Stopp-Funktion an Bord. Am verbrauchsgünstigsten gibt sich der C 220 CDI mit 170 PS und einen Durchschnittsverbrauch von 4,4 bis 5,1 Liter. Nur geringfügig mehr gönnt sich der 34 PS stärkere 2,2-Liter-Common-Rail-Diesel im C 250 CDI. Im Normzyklus weist Mercedes Werte von 4,8 bis 5,2 Liter aus. Im Alltag muss man allerdings deutlich mehr einplanen, 6,8 Liter waren es bei uns im Test. Abgesehen vom höheren Verbrauch als die Werksangabe überzeugt der Motor aber durch feine Laufruhe und die bärenstarke Leistung. 500 Newtonmeter maximales Drehmoment liegen bereits ab 1600 U/min an. Mit dem optionalen 7G-Tronic-Getriebe kommt man zusätzlich in den Genuss einer ausgesprochen angenehm schaltenden Automatik.

Fazit
Mit der gekonnten Aufwertung der C-Klasse kann Mercedes seine Stellung im Marktumfeld weiter gut behaupten. Wie man es sich von einem Premiumhersteller erwartet, ist der Gesamtauftritt sehr hochwertig. Ebenfalls wie erwartet, hat das natürlich auch seinen Preis. Der Einstieg in die Welt der C-Klasse beginnt bei 33.580 Euro für den C 180 CDI (120 PS). Der C 250 CDI ist ab 41.720 Euro erhältlich. Für die von uns getestete Ausführung mit A Edition-Paket, Avantgarde-Ausführung, Ledersitzen, Becker Map Pilot-Navigationssystem und einigen anderen Extras stehen unter dem Strich 54.539,23 Euro.

Mercedes C 250 CDI: Aufwertung

Dank Anleihen aus höherpositionierten M...  

Die Front erfährt eine deutlich sichtba...  

Im Kern behält die C-Klasse ihren anges...  

DruckenSenden29.09.2011 von Thomas Weibold

 

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