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Mercedes GLK 220 CDI: Die Schneefräse

Im autonet.at-Intensivtest weiß der Mercedes GLK dank feinem Fahrwerk dem Winter einiges entgegenzusetzen.

zur FotoshowMarion Rodler
Als Einstiegsmodell bietet Mercedes den GLK mit dem 220 CDI-Motor (170 PS) an. Diese Version gibt es mit Heck- oder Allradantrieb. 
Fast wie bestellt hat sich für unseren Intensivtest mit dem Mercedes-Benz GLK 220 CDI 4MATIC Blue Efficiency der Winter von seiner besten Seite gezeigt und für ausreichend weiße Pracht gesorgt. So konnten wir ausgiebig erfahren, wie sich das kompakte Premium-SUV bei widrigen Straßenverhältnissen schlägt. Als Ergebnis kann man gleich vorwegnehmen: souverän, ohne Mätzchen. Trotz 1845 Kilogramm Leergewicht lässt sich der GLK nicht so schnell aus der Bahn werfen. Die Einstiegsmotorisierung mit 170 PS weckt daher auch nicht zwingend den Wunsch nach einem stärkeren Sechszylinder-Aggregat.

Vierzylinder-Diesel mit Heckantrieb oder Allrad
Der Name des von uns getesteten Benz klingt zwar etwas sperrig, gibt aber schon einiges an Infos preis: 220 CDI – die neue Vierzylinder-Common-Rail-Dieselgeneration wird von Mercedes in mehreren Baureihen und mit unterschiedlichen Leistungsdaten angeboten. Der 220 CDI ist die mittlere Ausbaustufe mit 170 PS und 400 Nm Drehmoment. 4MATIC sagt uns, dass unser Testwagen mit Allradantrieb ausgestattet ist, den GLK 220 CDI gibt es nämlich auch mit Heckantrieb. Blue Efficiency ist bei Mercedes das Label für verbrauchsarme Modelle. Wobei man das in diesem Fall in Relation zur Leistung sehen muss. Das 170-PS-Treibwerk begnügt sich laut Werk im Schnitt mit 6,9 Litern Diesel pro 100 km. Zusätzliche spritsparende Maßnahmen wie ein Start-Stopp-System gibt es nicht. Hier könnte Mercedes noch etwas an der Verbrauchsschraube drehen. Denn in unserem Intensivtest lag der Durchschnittsverbrauch bei rund 8,5 Liter.

Mut zur Kante beim Mercedes GLK
Optisch gibt sich der Mercedes GLK als Charakterdarsteller. Das Fahrzeug strotzt vor markanten Linien. Nicht zuletzt die kantige Front verweist auf die Verwandtschaft zu den beiden anderen Mercedes-Modelle mit dem G im Modellnamen. So wuchtig aber der GL wirkt, so wohldimensioniert gibt sich der GLK. Mit 1,69 m Höhe überragt er die meisten Kompaktvans nur kaum. Auf Wunsch kann man dem GLK einen stärkeren Geländewagen-Look verpassen. Im Offroad-Styling-Paket für 1218 Euro sind 17-Zoll-Alufelgen und ein schwarzer Unterbodenschutz aus Plastik enthalten. Ausgesprochen kantig ist auch das Armaturenbrett gestaltet. So weiß sich der GLK deutlich von der Kompakt-SUV-Konkurrenz abzuheben und weckt einige Erwartungen an seine Allradkompetenz.

Offroad-Fahrprogramm mit optionalem Technikpaket
Die kann man durchaus auch haben, wenn man das Offroad-Technik-Paket dazu nimmt (797 Euro Aufpreis). Dafür bekommt man nicht nur eine Bergabfahrhilfe, sondern auch das Offroad-Fahrprogramm, bei dem die Getriebeschaltpunkte und die Gas-Kennlinie angepasst werden. Dann kann es auch einmal in etwas unwegsameres Gelände gehen. Mit dem 4Matic-Allradantrieb allein ist man aber zumindest vor den Härten des Winters gefeit. Die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht im Vergleich zu großen SUV-Modellen verleihen dem GLK ein gutes Fahrverhalten. Wer es mit dem Gas nicht übertreibt, wird auch auf Schneefahrbahn kaum ins Schwitzen kommen. In unserem Intensivtest zog der GLK seine Spuren durch den Schnee ohne auch nur einmal gröber ins Rutschen zu kommen. Der Motor liefert ausreichend Kraft auf die Straße. Sehr überzeugend sind dabei auch das serienmäßige Siebengang-Automatikgetriebe und die Parameterlenkung, die bei geringerer Geschwindigkeit leichtgängiger ist als bei höherem Tempo.

Über die inneren Werte, wie viel Premium im GLK geboten wird und wie viel das kostet, erfahren Sie auf Seite 2.

Mercedes GLK 220 CDI im Intensivtest

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DruckenSenden08.02.2010 von Thomas Weibold

 
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