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Mazda CX-5 2.0: Gnade der späten Geburt

Der Japaner rollt das Feld der Kompakt-SUV von hinten auf. Wir sind die den CX-5 mit 2-l-Benziner und Frontantrieb um 29.690 Euro testgefahren.

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Der Mazda CX-5 mit dem 165 PS starken 2-l-Benziner kann im autonet.at-Intensivtest überzeugen. 
Fährt man als Vierzigjähriger einen Kompakt-SUV, ist man der Benjamin im Verbund. Ansonsten sieht man vornehmlich, man muss es sagen, Greise am Steuer von Tiguan, X3 und Konsorten. Das ist auch beim Neuesten im Bunde, dem Mazda CX-5 so. Den ersten den ich in freier Wildbahn sah, fuhr ein rüstiger Mittneunziger, den zweiten eine Mumie und der dritte parkte überhaupt gleich vor einem Bestattungsunternehmen. Das ist jetzt nichts gegen Kompakt-SUV und schon gar nichts gegen den sehr gelungenen und das Segment bereichernden Mazda CX-5. Es ist lediglich ein Faktum, dass das Durchschnittsalter der Kunden dieser Fahrzeuggattung zwischen Tod und Verwesung liegt.

Bewährte Geometrie
Und dass das so ist, ist verständlich: Bequemer kann man den motorisierten Alltag nicht bewältigen als in einem leicht höher gestellten, ausreichend Platz bietenden und dabei nicht unhurtig aber doch sparsam zuwege gehenden Automobil. Das hat sich halt bis ins Geriatriezentrum herumgesprochen, wo nun, statt das „Gerschtl“ für die Nachkommen zusammenzuhalten, zum nächsten Autohändler gepilgert wird. Und recht so: Irgendjemand muss den Wirtschaftsmotor ja am Laufen halten, während sich die Jugend mit prekären Arbeitsverhältnissen herumschlägt.

Stattliche Erscheinung 
Der Mazda CX-5 ist, wie schon erwähnt, eine angenehme Bereicherung im Segment. Das einerseits, weil er sehr gut aussieht mit seiner bulligen, aufrecht stehenden Front und – was ja mittlerweile eine Trademark von Mazda ist - den geschwungenen Linien. In seinen Abmessungen stellt der CX-5 einen der üppigeren Vertreter des Segments dar. Ein Umstand, der dem Innenraum sehr zugute kommt – sowohl was den Platz für Passagiere, als auch den für unbemannte Transportagenden betrifft. 503 Liter fasst das Gepäckfach, was in etwa 30 Liter über jenem des Tiguan liegt.

Klar gezeichnet, üppig ausgestattet
Geradlinig und übersichtlich ist das Cockpitdesign geraten. Hier wird evident, dass es Mazda auf die Klientel der etablierten deutschen Konkurrenz abgesehen hat. Davon zeugt auch der frappant an das i-Drive von BMW gemahnende Steuerelement im Mitteltunnel, den so genannten HMI Commander, der ab der von uns gefahrenen Ausstattungsstufe Attraction serienmäßig an Bord ist. Genauso wie allerhand anderes, von Bi-Xenon, über Tempomat, Einparkhilfe vorn und hinten, 6-Zoll-Touchscreen, City-Notbrems- und zig anderem, aber ohne Allradantrieb. Dafür muss man bei der Konkurrenz weit mehr als die hier veranschlagten 29.690 Euro hinblättern.

Effizient und dynamisch
Den Antrieb übernimmt um diesen Preis der 165 PS starke 2-l-Benziner mit der so genannten Skyactive-Technologie. Soll heißen: ein spezielles Verdichtungsverhältnis (14:1) sorgt für eine effizienteren Arbeitsweise des Motors. In der Praxis äußert sich das durch einen sehr vernünftigen Durchschnittsverbrauch von rund 8 Liter in der Stadt – und das unter Ausnutzung der absolut fidelen Fahrleistungen des Motors.

Fazit
Seinen Nachzüglerstatus im Kompakt-SUV-Segments macht sich Mazda hier bestens zu nutze: Die Japaner düpieren die etablierte Konkurrenz mit einem sehr ambitioniert und ausgereiften Fahrzeug, das obendrein auch noch optisch und vor allem preislich dem Mitbewerb ans Leder geht.

Mazda CX-5 2.0: Gnade später Geburt

Der Japaner rollt das Feld der Kompakt-...  

Der Mazda CX-5 ist eine angenehme Berei...  

In seinen Abmessungen stellt der CX-5 e...  

DruckenSenden21.05.2012 von Christian Zacharnik

 

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