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Mazda2 1,5 GTA: Es grünt so grün . . .

Mazda hat seinem Kleinen äußerlich eine frische Optik und im Interieur ein Upgrade verpasst. Bemerkbar macht sich die Überarbeitung auch beim Fahrwerk, das jetzt mit deutlich mehr Komfort seinen Dienst versieht. Wir sind den giftgrünen Frischling in der Top-Version mit dem 102 PS starken Benziner testgefahren.

zur FotoshowRonny Zieger/autonet.at
Ist uns sehr grün, der neue Mazda2. Besonders in der überaus quirligen Top-Version 1,5 GTA mit 102 PS starkem Benziner. 

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Ein Appell zu Beginn: Mehr Mut zu bunt! Es ist schlicht erstaunlich, was eine Farbe wie jene des von uns getesteten Mazda2 allenthalben bewirkt. Da ist zum einem die eigene Psyche, die ad hoc auf den Farbtupfer im monochromen Alltag reagiert: Man kann sich der stimmungsaufhellenden Wirkung gar nicht entziehen. Und auch wenn es lächerlich klingt: in gewisser Weise wähnt man sich am Steuer des laut schreienden Grünlings als enfant terrible des Individualverkehrs. Bilde ich es mir nur ein, oder wird der Anblick des verhaltensauffällig Angefärbelten von den grauen Damen und Herren der Straße mit pikiertem Gesichtsausdruck quittiert? Dabei, so sei unterstellt, wünschte sich so manch automobiler Konformist selbst einen Farbklecks in seinem Leben. Was die Meisten allerdings von einem aufgeschlosseneren Umgang mit der Farbpalette abhält, ist die prospektive Panik vor einem Wertverlust bei Wiederverkauf. Insofern gilt es im Sinne einer farbpluralistischeren Autowelt weniger dem Mut, denn vielmehr der Unvernunft das Wort zu reden.

Agiles Kerlchen
Weiteres auffälliges Merkmal des neuen Mazda2 war die behände Leichtigkeit mit der er sich durchs Großstadtgewühl manövrieren lässt. Mag sein, dass uns das derart explizit vor Augen geführt wurde, weil wir zuvor vier Wochen lang am Steuer zuerst eines VW Sharan und anschließend eines Seat Alhambra verbrachten. Aber das wäre zu kurz gegriffen. Tatsächlich erfreut der Mazda2 mit ausgereifter Passgenauigkeit hinterm Steuer, gut zur Hand gehendem Schaltknauf und rescher Bedienung desselben. Die Gänge rasten präzise und knackig ein und das was passiert, wenn das Gaspedal getreten wird, ähnelt dem frappant. Der 102 PS starke 1,5-l-Vierzylinder nimmt das Gas schnell an und bringt den Japan-Zwutsch agil auf Touren. So macht City-Wuseln Spaß.

Komfort-Plus
Eigenheit des neuen 2er ist auch ein im Vergleich zum Vorgänger merklich auf Komfort getrimmtes Fahrwerk. Erstaunlich, wie souverän der Knilch Fahrbahnunzulänglichkeiten ausbügelt. Das kann so manch Großer auch nicht viel besser. Und wie agiert der City-Hüpfer, wird er mit Vehemenz in Straßenbiegungen, Sprich: Kurven, getrieben? Lustbetont! Die direkte Lenkung ermöglicht ein millimetergenaues anvisieren der Ideallinie. Das straffe Fahrwerk pariert so, wie es sein soll. Und wird im Überschwang dann doch einmal übertreiben, gebieten Stabilitäts- (DSC) und Traktionskontrolle (TCS) Einhalt.

Etwas durstig, der Kleine
Was die Freude ein wenig trübt, ist der Blick auf den Bordcomputer, wir gefahren, wie einem der Bleifuß gewachsen ist. 8 Liter sind es, die sich der knapp über 1.000 Kilo leichte, 3,9 Meter kurze Frosch genehmigt. Und hier müssen wir wieder den Vergleich zu den bereits erwähnten Vans ziehen. Dass sich diese rund 700 Kilo schwereren Großköpfe im Schnitt mit 2 Liter weniger begnügten, steht in keinem Verhältnis. Sicher, das waren Dieselmotoren, allerdings mit 30 Pferden mehr unter der Haube. Relativierend muss auf der anderen Seite wieder gesagt werden, dass sich dieser Verbrauchsvorteil bei den auf der Parkplatzsuche zusätzlich gefahrenen Kilometern wieder marginalisiert.

Fazit
Die Überarbeitung hat dem Mazda2 sehr gut getan. Die optischen Divergenzen zum Vorgängermodell müssen zwar mit der Lupe gesucht werden, innen aber ist das Qualitätsupgrade sehr wohl deutlich merkbar. Das neu abgestimmte Fahrwerk ist ohne Fehl und Tadel und kann in diesem Segment klar als eines der Besten am Markt bezeichnet werden. Lieb von Mazda, dass sie sich diesen Umstand nicht vergolden lassen: Mit einem Einstiegspreis von 17.590 Euro mit feinen Ausstattungsdetails wie 16-Zoll-Alus, Regensensor, DSC, Klimaautomatik und beheizbaren Frontsitzen bewegt sich die von uns gefahrene Top-Version 1,5 GTA zwischen Mezzie und grundanständiger Bepreisung. Eine Empfehlung (vor allem in Grün)!

Mazda2 1,5 GTA: Intensivtest

Mazda hat seinem Kleinsten eine Frische...  

Ein Appell zu Beginn: Mehr Mut zu bunt!...  

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DruckenSenden04.03.2011 von Christian Zacharnik

Intensiv-Test
Unterwegs im neuen Mazda5. Man genießt Annehmlichkeiten wie leichtgängige Schiebetüren, feines Fahr...
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