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Mazda3 2.0 i-stop: Mit dem Willen zu sparen

Mazda schwimmt mit dem Trend und verhilft seinem 3er zu einem Eigenleben. Im Stand schaltet der Motor automatisch ab und bei Betätigung der Kupplung springt der Murl wieder an. I-stop nennt Mazda das und will damit 15 Prozent Sprit sparen. Könnte klappen, sagen wir, solange das Wetter mitspielt.

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Mazdas Kompakter mit Start-Stopp-System: Mit Aus/An an der Ampel sollen bis zu 15 Prozent Sprit auf 100 Kilometer gespart werden. 
Die Tage vor Weihnachten waren nicht günstig für den Test des neuen Start-Stopp-Systems im Mazda3, jener weisen Einrichtung, die den Motor abdreht, wenn das Auto im Leerlauf zum Stillstand kommt und ebenso wieder automatisch anstartet, sobald man die Kupplung betätigt und den ersten Gang einlegt. Während dieser Schweinekälte liefen Heizung und Lüftung auf Hochtouren, die Heckscheibenheizung bekämpfte den Schneebefall, das Radio dudelte, und das Navi wies den Weg. Es war zwar rasch gemütlich im Auto, aber der Motor stellte nicht ab. Erst als die großen Stromfresser auf halbe Kraft drosselten, kam es zum i-stop an der Ampel.

Das System i-stop
Mit den i-stop genannten start-Stopp-System beschreitet Mazda einen neuen technischen Weg. Und der geht so: Beim Abdrehen des Motors bleibt ein Kolben in einem Zylinder in Habtachtstellung im Arbeitstakt. In genau diesen Zylinder wird beim Tritt auf die Kupplung Kraftstoff eingespritzt und entzündet, was den Kolben in Bewegung setzt. Dazu kommt ein kurzer Impuls von der Batterie, und schon rennt das Werkel wieder. Technisch notwendig ist die elektrische Hilfe an der Kurbelwelle nicht, spart aber Benzin. Und das ist doch die Hauptsache an der ganzen Idee.

Blame it on the weather . . .
Bis zu 15 Prozent des kostbaren Erdensaftes sollen so auf 100 Kilometer eingespart werden. Wenn nicht, wie in unserem Fall, das Wetter die Sparpläne durchkreuzt. Auch wenn der Motor schließlich abstellte, sprang er oft schon während der Rotphase wieder an, um die Systeme (Heizung, Unterhaltung, etc.) bei Laune zu halten. Obwohl ein manueller On/Off-Knopf vorgesehen ist, durch den man selbst entscheiden kann, ob man i-stop gerade will oder nicht, geht Mazda der Komfort vor der eisernen Sparsamkeit. Man soll ja auf nichts verzichten müssen. Am Ende fröstelt man noch ein paar Sekunden in einem Mazda, und das darf nicht sein. Dadurch schnellte natürlich der Verbrauch nach oben. Gegenüber den offiziellen 6,8 Liter stand ein Testverbrauch von 8,5 Liter zu Buche, was früher für einen 151 PS Benziner ein klasser Wert gewesen ist. Heute darf man auch von einem durchzugsstarken, in keiner Drehzahlhöhe um Leistungsbereitschaft verlegenen Motor mehr Sparsamkeit erwarten. Denn das bringt der neue 4-Zylinder Direkteinspritzer, der gegenüber dem Vorgänger um eine Messerspitze an PS und Drehmoment (191 Nm) zugelegt hat. Gut für 206 km/h Spitze und 10,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, stärker gefühlt auf dem präzisen aber relativ harten Fahrwerk.

i-stop bald Benziner-Alltag im Mazda Portfolio
Aber wie gesagt: Die Verhältnisse ließen keine faire Beurteilung zu. Wir gehen davon aus, dass es der Mazda3 mit i-stop bei halbwegs normalen Temperaturen billiger gibt und werden das bei einem neuerlichen Test versuchen unter Beweis zu stellen. Dass das Start-Stop-System leise und schnell arbeitet, kann man jedenfalls attestieren. In Zukunft soll i-stop übrigens bei allen neuen Motoren mit Direkteinspritzung zum Serienumfang gehören, solange sie mit Benzin gefüttert werden. Bei Dieselmotoren funktioniert das Prinzip nicht.

Mazda3 2.0 i-stop: Schönwettersparer

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DruckenSenden27.12.2009 von Andreas Hochstöger

 

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