fb_fan_icon
Werde Fan!
tw_follow_icon
Follow us!
autonet.at

Infiniti M35h: Hybrid macht fit

Erste Ausfahrt mit dem Edel-Hybriden aus Japan: So bringt man 364 PS und sieben Liter Verbrauch unter einen noblen Hut.

zur Fotoshow
Von 0 auf 100 in 5,5 Sekunden und ein Normverbrauch von 7 Liter: Der neue Infiniti M35h will das können. Wir haben getestet, ob das realistisch ist. 
Wie kann das sein? Einerseits gibt es hier 364 PS, die das Auto in 5,5 Sekunden auf 100 km/h katapultieren – damit ist der M35h schneller als viele Sportwagen. Andererseits pendelt sich der Normverbrauch bei exakt sieben Liter ein; das entspricht einem CO2-Wert von braven 162 Gramm. Eine Illusion, eine Vision? Keineswegs. Der erste Hybride von Infiniti steht schon vor der Tür, und das meinen wir wörtlich: Die erste Testfahrt konnte Autonet.at bereits absolvieren. In den Verkauf wird die Hightech-Limo dann Ende des Sommers kommen – zu überaus fair kalkulierten Preisen ab 61.832 Euro.

Zwei sind besser als einer
Kurz zur technischen Basis. Der Antrieb besteht, wie man das von den bisherigen Hybridautos gewohnt ist, aus einem Benziner und einem Elektromotor. Der Benziner ist ein 3,5-l-V6 aus der preisgekrönten Motorenreihe von Nissan. Er leistet 306 PS und ein Drehmoment von 350 Nm. Unterstützt wird dieser V6 durch einen 68 PS starken Elektromotor, der direkt auf der Kurbelwelle positioniert wurde. Er bietet ein zusätzliches Drehmoment von 270 Nm. Gemeinsam summiert sich die Systemleistung auf stolze 364 PS. Koordiniert wird die Arbeit der beiden Motoren von einer aufwändigen Regelelektronik und einem Siebengang-Automatikgetriebe mit zwei Kupplungen. Diese durchaus unübliche Bauweise ist zwar aufwändig, aber im Betrieb sehr effizient und vor allem, wie wir noch sehen werden, sehr geschmeidig. Den Weg auf die Straße findet die Kraft schließlich über die Hinterräder.

Elektrisch unterwegs
Die elektrische Power, die durch Bremsenergie-Rückgewinnung oder durch Ladevorgänge des Benzinmotors erzeugt wird, speichert man in einer 1,4 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie. Dieser vergleichsweise große Akku ermöglicht auch einen hohen Anteil an rein elektrischem Fahrbetrieb; beim zärtlichen Anfahren etwa braucht man gar nicht erst den Benziner zu bemühen. Auch wenn man bei höheren Geschwindigkeiten – bis 100 km/h – gleitet, stellt sich der V6 immer wieder außer Betrieb. Die große Überraschung besteht aber darin, wie leichthin und unbemerkt zwischen den Antriebsarten geschaltet wird – die hohe Kunst der Regelelektronik. Man cruist ruckfrei und souverän, so wie man sich das in der First Class der Fortbewegung vorstellt.

Hybrid – aber wie die Feuerwehr
Eleganz ist eine Sache – aber was ist los, wenn’s mal pressiert? Kurz gesagt: die Hölle. Per Kickdown strömt die lange Limousine mit Vehemenz nach vorne, dass man sich in einem Sportwagen wähnt. Der Spurt in 5,5 Sekunden ist ein wirklich respektabler Wert, der für einiges Hallo sorgt und manche Beifahrerin zum Kreischen bringt. Auch weit jenseits der 200 km/h (wir waren auf der guten deutschen Autobahn unterwegs) marschiert der M35h munter weiter, erst bei 250 schiebt die Elektronik dem Fahrspaß einen Riegel vor.

Infiniti M35h: Die erste Ausfahrt

Das erste Hybridauto von Nissans Nobelt...  

Die große Limousine namens „M“ ist das ...  

Von außen unterscheidet sich der M35h n...  

DruckenSenden12.05.2011 von Christian Zacharnik

 
1 von 2
Intensiv-Test
Klassendenken war gestern. Coupé, Limousine oder SUV – am Besten von allem etwas und dazu viel Komf...
Schon gefahren
Spektakuläres Design, unendlicher Luxus und jetzt auch Dieselpower: Autonet.at hat den programmiert...
Intensiv-Test
Mit der großen Limousine fordern die US-Japaner ihre deutsche Premium-Konkurrenz erstmals direkt he...
 

Um diese Funktion zu nutzen, musst du eingeloggt sein.
Du bist noch nicht registriert? Geht ganz schnell und bringt jede Menge Vorteile!
Hier geht's zur » Registrierung

 
 

Newsletter
RSS