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Hyundai Veloster: Das Semi-Coupé

Heimlich, still und leise sind die Hyundai-Modelle zu echten Blickmagneten mutiert. An vorderster Stelle ist hier der Veloster zu nennen. Ob der Fahreindruck mit der sportlichen Optik mithalten kann, lesen Sie hier.

zur Fotoshow
Das Coupé, das es allen recht machen will: Der Hyundai Veloster im autonet.at-Intensivtest 
Das letzte Mal, als wir Passanten so unverhohlen gaffen sahen, saßen wir im BMW 1er M Coupé. Da war es klar. Dass man aber in einem Hyundai derart exponiert ist, ist etwas Neues. Zuerst glaubt man ja, das Kennzeichen hängt herunter, die Frontschürze schleift am Boden oder irgendein anderes Malheur lenkt die Blicke auf sich. Aufgescheucht durch soviel Aufmerksamkeit, machen wir selbst eine Runde ums Gefährt. Und da fällt es uns auf: Der Veloster ist ein wahrlich schneidiges Teil. Die Front ist durchzogen von dynamischen Kurven und scharfen Kanten, die Silhouette: sportlich schmal, und das breite Heck mit den in den Diffusor eingelassenen Endrohren macht echt was her. Definitiv vorbei die Zeiten, als man sich in einem Sportcoupé aus Südkorea lächerlich gemacht hat.

Semi-Coupé
Das eigentlich Spezielle am Veloster bleibt den Meisten beim schnellen Drüberschauen allerdings verborgen: Das Korea-Coupé hat hinten nur eine Türe und zwar auf der Beifahrerseite. Behirnt haben auch wir das erst, als wir versucht haben den Fahrersitz nach vorne zu klappen um hinten Platz zu nehmen. Das geht nämlich gar nicht. Zugegeben: Peinlich für jemanden, der sich von Berufs wegen eingehender mit der Materie Automobil auseinandersetzt. Aber auch unsere Fotografin hat das nicht gecheckt als wir ihr den Veloster zum ablichten überantwortet haben. Es gibt kein Foto vom Veloster mit geöffneter hinterer Türe. Zur Veranschaulichung haben wir deshalb ein Werksfoto in unsere Fotoshow reingeschummelt.

Gut so
Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass wir heuer in einer Hyundai Coupé Platz nehmen. Vor kurzem stand der Genesis zur Beurteilung an. Bei ihm ist es weniger die optische Komponente, die für nachhaltige Eindrücke sorgt. Der Genesis ist bei all seiner etwas grau geratenen Oberfläche ein Sportler erster Güte (nachzulesen ist das hier). Geht es um die Optik, würde man eher dem Veloster des Genesis Temperament zuschreiben. Von der kompromisslosen Athletik des schärferen Bruder ist der Veloster allerdings meilenweit entfernt. Und das ist auch gut so: Würde man hübsch (Veloster) und günstig (Veloster) mit brachial (Genesis) paaren, es grenzte an Fahrlässigkeit.

Hyundai Veloster: Das Semi-Coupé

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. . . die Silhouette: sportlich schmal,...  

DruckenSenden26.10.2011 von Christian Zacharnik

 
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