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Genfer Automobilsalon

Kia Sportage III: Nächster Schritt auf der Karriereleiter

Kia hat einen guten Lauf. Das stellen die Koreaner in Genf mit der dritten Sportage-Generation eindrucksvoll unter Beweis. Der sehr gelungene Kompakt-SUV kommt im Sommer.

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Fesch: Der Kia Sportage III kommt im Sommer mit neuen Motoren und zahlreichen Technikfeatures zur Effizienzsteigerung. 
An Kia führt mittlerweile kein Weg mehr vorbei. Auch in Genf nicht. Die Koreaner haben auf dem 80. Salon d´Automobile die dritte Generation ihres kompakten SUV präsentiert und damit eindrücklich gezeigt, wohin die Reise des koreanischen Herstellers geht: stetig nach oben in der Gunst der Autokunden. Unumwunden kann behauptet werden, dass der Sportage III eine der attraktivsten Neuzugänge dieses Jahres in diesem Segment ist.

Tiger-Lilly
Für dieses Befinden zeichnet zum einen der komplett überarbeitete Look des Sportage verantwortlich. Die von Chefdesigner Peter Schreyer ersonnene, neue Corporate-Identity ("Tiger-Look") der Marke wurde nach dem C´eed, Sorento und Venga nun auch auf den Sportage übertragen. Unverwechselbar kommt er nun daher, anders als sein Vorgänger, selbstbewußt mit großem Kühlermaul, dynamisch schräg gestellten, weit nach hinten gezogenen Scheinwerfern. Die großen, in die Frontschürze integrierten Nebelleuchten forcieren den kraftvollen Auftritt des in der Slowakei produzierten Koreaners. Generell ist der Sportage III um 9 Zentimeter länger, 1,5 Zentimeter breiter und 6 Zentimeter niedriger. Letzteres ist das hauptkriterium für den deutlich sportiveren Auftritt des Koreaners.

Neue Motoren
Ab dem Sommer wird der neue Kia Sportage vorerst mit einem Diesel- und einem Benzin-Motor angeboten. Der zwei Liter große Turbo-Selbstzünder leistet 136 PS und verfügt über ein Drehmoment von 304 Newtonmetern (ab 1.800 U/min.). Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 5,5 Lietern (2WD) und 5,7 Litern beim Allradler. Das leistungsmäßige Top-Aggregat ist der 2-l-Benziner mit 163 PS. Beide Motoren werden serienmäßig mit überarbeitetem 6-Gang-Schaltgetrieben ausgeliefert. Gegen Ende des Jahres gesellen sich noch ein 140 PS starker 1,6-l-Direkteinspritzer (minus 10 Prozent Verbrauch)und ein 115-PS-Diesel mit 1,7 Litern Hubraum dazu. Letzterer ist der Saubermann im Portfolio mit einem CO2-Ausstoß von unter 140 Gramm pro Kilometer.

Effizienzoptimierte Automatik
Die 2-l-Motoren sind ab Marktstart optional mit einer 6-Stufen-Automatik zu haben. Der Clou: Das Getriebe verfügt über ein sogenanntes "Neutral Control"-System. Bei Ampelstopps wird automatisch in den leerlauf ("N") geschaltet. das hat den effekt, dass die die Motorlast und damit auch der Verbrauch verringert wird. Bei Gasgeben wird ebenfalls automatisch wieder der Drive-Modus eingelegt. Den beiden kleineren Motoren hilft ein Start-Stopp-System (ISG) beim Spritsparen.  

Erfolgversprechende Kombinationsmöglichkeit 
Anders als sein technischer Zwillingsbruder Hyundai ix35 kann der Kia Sportage ab dem Sommer in der Kombination Diesel-Allrad-Automatik geordert werden. Als weitere Optionenfeatures stehen eine adaptives Dämpfersystem an der Hinterachse, Rückfahrkamera, schlüsselloses Zugangssystem, LED-Tagfahrlicht, Xenon-Scheinwerfer, und Panoramaglasdach zur Verfügung. Berganfahr- und Abfahrhilfe sind ebenso wie Traktionskontrolle und sechs Airbags sind serienmäßig. Was der neue Kia Sportage kostet, steht noch nicht fest. Anzunehmen aber, das Koreaner hier ihr gewohnt gutes Preis-Leistungsverhältnis beibehalten. Die Gewährung von 7 Jahren garantie versteht sich hier von selbst.

Drucken05.03.2010 von Christian Zacharnik

 

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